Triumphierend warf sie den Kopf in den Nacken, wissend, dass er sie anbetete, so wie er zwischen ihren Beinen kniete und förmlich in sie kriechen wollte, um etwas sehen, riechen, sinnlich genießen zu können. Ohne sich abzutupfen erhob sie sich, stellte sich mit breiten Beinen vor dem Waschbecken auf, reckte den Po nach hinten und bat ihn über sich. Mit einem Schlag war seine Erregung zurück. Er schob sie und führte sein Glied in die Hitze ihres Saftes.
Na, du Schmutzfink, bin ich nun deine versaute Stute? fragte sie unter seinen letzten, harten Stößen.
Ja, hauchte er in ihren blonden Lockenschopf, die eine Hand um ihre Kehle, die andere fest um ihre Brust und seine Zähne in ihrem Nacken, während er die allerletzten Tropfen in sie verspritzt.
Ja, verdammt noch mal, das bist Du.
* * *
Aus diesem Feuer erwuchs eine starke Liebe, die sich in den Mühen des Alltag mit Streit und Versöhnung, Enttäuschung und Neubeginn ebenso bewährte wie in den schweren Herausforderungen, die das Schicksal bereit hält mit Krankheit, Elend und Tod.
Immer wieder durchbrachen erotische Höhepunkte Alltagstrott und Verzweiflung. Wie ein kräftiges Band durchzog ihre Nähe die Irrungen und Wirrungen des Lebens, sinnliche, zeitlose Begegnungen in endloser Liebkosung, genauso wie harter schneller Sex, wenn sie ihn in den Heizungskeller gelockt hatte, weil oben die Kinder durchs Haus tobten. Das Leben spüren, das war die Quintessenz ihrer innigen intimen Beziehung und der Liebesakt war heilig.
Ja, täglich trug sie seinen Samen in sich. Sie war ganz und gar sein.
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Der Verlust der Lust, der gemeinsamen Begeisterung, der amour fou, in den gängigen Bahnen des Zusammenlebens vollzog sich im Verborgenen.
Konnte sie einen Weg mit ihm nicht gehen, so gab es viele andere Entdeckungsreisen in den Garten der Lüste. Er verspürte keinen Mangel und ihre Hingabe war beglückend. Nur gelegentlich zunächst, dann wiederholt wies sie ihn in die Schranken, und der Vorwurf, sie solle sexuell verfügbar sein, wog schwer. So nahm er als Geschenk, was sie gerne gab.
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