Das Blaue Sofa oder Die Frage des richtigen Zureitens

Geschichten vom Anfang der Sinnlichkeit

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Das Blaue Sofa oder Die Frage des richtigen Zureitens

Das Blaue Sofa oder Die Frage des richtigen Zureitens

Stayhungry

Unmerklich, schleichend hatte sie sich ihm entzogen, um sich schließlich in einem Niemandsland von Nähe und Distanz, von Abgrenzung und Hingabe dauerhaft niederzulassen und gelegentlich Empfänglichkeit zu signalisieren. Dann, und nur dann gab sie sich ihm noch hin, auf bekannten Pfaden nur noch wollte sie ins Reich der Lust gelangen.

Diese empfand sie intensiv wie je, doch war sie nicht mehr süchtig, sehnsüchtig nach ihr.

Was also hatte er falsch gemacht?

*

Natürlich ahnte sie, dass es nie zu Ende wäre, würde sie einem Drängen in unvertraute Gefilde nachgeben.

Würde sie sich erleichtern vor ihm und ihm den Blick gewähren auf den güldenen Saft ihres Leibes ihn, wann immer er es wollte, so würde er es immer öfter verlangen.

Irgendwann würde er wollen, dass sie ihn anpisst, erst sein Glied, dann seine Brust, schließlich sein Gesicht. Er würde es lieben und irgendwann würde er sie überströmen wollen, erst ihre Klitoris, dann, empfände sie Lust, ihre Brüste und schließlich ihr Gesicht, damit die Hitze seines Leibes spürte auf ihren Brüsten, ihrer Perle, ihren Wangen, ihren Lippen, noch bevor sein Glied die Hitze seiner Seele in den ihren brächte, um sich dort zu erfüllen.

Und hätte sie ihm nicht frühzeitig die Reitgerte verwehrt, so hätte er sie stets darum gebeten, um sie schließlich irgendwann auch ihr anzutragen, zunächst ihren Rücken zu züchtigen, dann ihren Po, schließlich ihren Anus, ihre Schamlippen, damit sie ungeahnte Lust im Schmerz empfände, zunehmend heftiger, bis sie regelmäßig Striemen trüge.

Er würde sie bitten, Leder zu tragen, einschnürende Korsette wie auch alles offen legende Kreationen aus schmalen Riemen und Metallringen. Ihre Brüste wären streng gefasst und doch entblößt wie auch ihre Scham und ihr Anus. Klammern, verbunden durch Kettchen würden ihre Brustwarzen wie auch ihre Klitoris lustschmerzvoll umfangen. Er würde sie fesseln mit Tüchern, Schnüren und Eisen, um sie in allen Stellungen und allen Löchern zu begatten. Er würde ihr die Augen verbinden, damit sie sich ganz hingäbe dem sinnlichen Empfinden. Schließlich würde er ihr den Lederknebel anlegen mit jener runden Öffnung, damit sie ihm endlich nicht mehr verwehren könnte, sich in ihrem Mund zu ergießen.

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