Das Blaue Sofa oder Die Frage des richtigen Zureitens

Geschichten vom Anfang der Sinnlichkeit

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Das Blaue Sofa oder Die Frage des richtigen Zureitens

Das Blaue Sofa oder Die Frage des richtigen Zureitens

Stayhungry

Ihm stockte der Atem, so elegant, zart, direkt, ohne den Hauch einer geilen Provokation, aber vollkommen eindeutig im Ausdruck ihres Wollens hatte sich noch keine Dame vor ihm entkleidet. Einen Slip trug sie so wenig wie einen Büstenhalter, nur diese hohen halterlosen Strümpfe.

Wortlos räkelte sich auf das Sofa und nahm die Beine weit auseinander. Komm, fick mich,
hauchte sie.

Das Herz pochte ihm bis zum Hals. Eine kuschelige, verknutschte Balgerei hatte er erhofft und nicht gewusst, wie er es beginnen sollte nach seinem kleinlichen Rückzieher nach ihrer ersten Nacht. Und nun verführte ihn eine kraftvolle, selbstbewusste Frau souverän und ohne den Hauch einer Furcht vor Zurückweisung oder Bloßstellung.

Kein Gemälde, keine meisterliche Aktfotografie, konnte heranreichen an diesen Anblick mit ihren starken und doch sehnsüchtigen Augen. Er durfte nicht zögern, wiewohl er mit hitzigen Wangen und Frösteln im Nacken am liebsten in Kontemplation versunken wäre, und auch nicht einfach wild über sie her fallen, sein klassischer Widerstreit, der ihn stets lähmte.

Er stand auf, trat an das Sofa heran und zog sich langsam aus. Sie sah ihm mit großen Augen zu und der Hauch eines Lächelns huschte auf ihr Gesicht. Ihre Wangen waren gerötet und ihre Lippen erst - sie war erregt, auch ihr Duft war schon unverkennbar.

So stand er vor ihr, nackt, sein steifes Glied über ihr aufragend. Nun lachte sie, fasste seine Hand mit der einen, sein Geschlecht mit der anderen, und zog ihn sanft über sich.

Nackte Haut auf nackter Haut, es war herrlich, sie endlich so ganz zu spüren. Weich waren ihre Lippen und ihre Zunge, und feucht, und er küsste sie lange tief, fordernd in den Mund. Sein Glied rieb auf ihrem Bauch, ihrem Schoß, ihre Arme hielten ihn fest umfangen, ihre Beine hatte sie um seine Lenden geschlungen.

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