Blaues Glas

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Blaues Glas

Blaues Glas

Paul Magallas

Wir lieben es, durch Städte zu streifen, Winkel und Gassen zu entdecken und va die kleinen Läden, die so manche Überraschung bereithalten. So betraten wir jetzt den Laden, der uns durch seine geschmackvollen Auslagen neugierig gemacht hatte. Wir standen in einem mit ansprechenden Kleinigkeiten gefüllten Raum. Eine Frau mittleren Alters begrüßte uns herzlich und ließ uns mit den Augen umherwandern und ihre Schätze entdecken. Mir stach der Gegenstand gleich ins Auge. Auf einem Tischchen an der Seite neben kunstvollen Stiften und Papieren lag er auf dunkler, samtiger Unterlage: ca 25cm lang, aus kobaltblauem Glas: ein Doppel-Dildo. Er ließ mich nicht los. Ich musste immer hinschauen. "Ah, Sie haben ihn schon entdeckt", sagte die Ladenbesitzerin und weckte mich aus Gedanken und Phantasien. "Ist er nicht wunderschön. Wollen Sie ihn gerne einmal in die Hand nehmen?". Ich wusste nicht so recht, ich wusste erst nicht, wie Karin das fände. Nun schaute auch sie das Teil an. Die Frau nahm ihn von der Unterlage und drückte ihn einfach Karin in die Hand. "Jetzt ist er vielleicht noch kühl. Aber ich versichere Ihnen: Wenn es um ihn heißer wird, hat er schnell eine mehr als angenehme Temperatur und macht Lust darauf, alles mit ihm anzustellen". Bei den letzten Worten wurden Ihre Augen plötzlich geheimnisvoll dunkel und im Klang ihrer Stimme veränderte sich etwas. Sie zog sich wieder hinter ihren Schreibtisch zurück, behielt uns beide aber im Auge. Unsicher stand Karin mit dem Dildo in der Hand da. Ich wusste auch nicht, was ich sagen sollte und was das hier werden würde. Irgendetwas im Raum hatte sich verändert. Da lag etwas in der Luft. Plötzlich stand die Frau wieder bei uns. "Ich habe eine Idee, vielleicht etwas verrückt und ungewöhnlich: Sie" und dabei tippte sie mir freundlich auf die Brust, "gehen jetzt einmal einen Kaffee trinken, während ich Ihrer Partnerin zeige, was man mit dem guten Teil alles machen kann". Ich wusste nicht wie mir geschah und schon war ich hinauskomplimentiert. Sie hatte mir noch beschrieben, wo das nächste Kaffee sei. Dort sollte ich einfach auf meine Frau warten. Sie hing ein Schild in die Tür "Vorübergehend geschlossen" und verschwand mit Karin in Räumlichkeiten hinter einem Vorhang.

Da saß ich nun vor meinem Kaffee Americano. Die Umgebung interessierte mich wenig. Ich war zu keinem vernünftigen Gedanken fähig. Ich sah immer den Vorhang vor mir, hinter dem beide verschwunden waren. Was mag da gerade vor sich gehen? Ich glitt in Phantasien, als säße ich dabei und könnte beobachten, womit die Zwei sich jetzt vergnügten.

Die Ladenbesitzerin stellte sich Karin gegenüber. Liebevoll fuhren ihre Finger ihr über Haar und Gesicht. Sie spielten an Karins Hals, fuhren dem Rand ihres T-Shirts entlang, vorsichtig über ihre Brüste. Sie näherte sich mit ihrem Mund. Karin hielt die Augen geschlossen. Sie spürte samtig weiche Lippen, die ihr Gesicht erkundeten, die Lippen streichelten Sie, hauchten mehr auf Karins Gesicht, als dass es wirkliche Küsse waren. Karin war zu nächst etwas steif, war sie doch noch nie einer anderen Frau so begegnet. Der Frau gelang es, mit ihren Zärtlichkeiten, Karin locker und weicher werden zu lassen. Vorsichtig antwortete sie auf das vorsichtige Spiel der Lippen. Sie öffnete ihren Mund leicht. Die Zunge der Ladenfrau begann, ihre Zähne zu entdecken und ungeduldig um Einlass zu bitten. Währenddessen glitten die Hände über Karin. Den Rock hinab, über den wunderbaren Hintern meiner Karin. Ich hörte beide leise stöhnen. Die Küsse wurden intensiver, länger, leidenschaftlicher. Als hätte sie alle Zurückhaltung aufgebeben, wurde nun Karin aktiv. Sie stieß mit ihrer Zunge in den weichen Mund der Frau. Ihre Hände suchten ihre Brüste., reizten die Nippel, spielten mit den vollen Rundungen unter ihren Händen. "Zieh mich aus", hauchte die Frau. Karin öffnete die Bluse der Frau. Nichts trug sie darunter. Ein wunderbar reifer Busen zeigte sich ihr, natürlich gebräunt. Die Warzen richteten sich zu ihr auf. "Mach mich ganz nackt", hauchte die Frau. Karin öffnete den stilvollen Wickelrock, der geräuschlos zu Boden fiel. Auch darunter nichts Textiles mehr. Karin hielt inne und begann ihr Gegenüber mit den Augen zu verwöhnen: Was für ein Körper, welche Weiblichkeit, rund aber nicht unförmig, weich unter den Fingern, aber auch fest und durchtrainiert. Sie konnte sich nicht länger beherrschen und schickte ihre Finger überall hin. Was die Finger nicht entdecken konnten, nahm ihre Zunge sich vor. Gierig saugte, leckte und küsste sie über jede Hautpartie. Die Ladenfrau schien es zu genießen. Ihr Seufzen und Stöhnen nahmen zu. "Fass mich da unten an und entdecke meinen Wald!" Karin ließ sich das nicht zweimal sagen. Sie kniete vor der Frau und stieß Zunge und Lippen in das aromatische Gestrüpp. Ihr Finger griffen zwischen den Beinen hindurch und begannen, die köstlichen Hinterbacken zu kneten. "Mach mich heiß, ja, mach mich heiß - und dann hol den Zauberstab". Karin wusste erst nicht, was sie meinte. Doch dann sah sie den kobaltblauen Glasstab auf dem Sofa liegen. Sie nahm ihn in die Hand und spürte die erfrischende Kühle. Sie strich mit den Fingern darüber und nahm in den Mund. An ihm zu lecken, macht sie selbst geil. "Steck ihn rein und mach mich wild" flehte die Frau. Nur zu gern kam Karin der Bitte nach und verwöhnte sie, als wäre es ein einer echter Schwanz, der nicht genug von ihr bekommen konnte. Als sie ihn wieder herauszog, stieß die Frau Karin etwas von sich: sanft, aber mit Leidenschaft in den Augen. "Jetzt sollst du auch auf deine Kosten kommen". Sie entkleidete Karin mit flinken, ungeduldigen Fingern und spielte nun mit dem Stab an ihrer Pforte: vorne, an der Klit und mit den Lippen. Sie schob ihre Hand zwischen Karins Beine, reizte den Damm und klopfte an Karins Hintereingang damit. "Komm, wir legen uns besser hin". Beide sanken vor dem Sofa auf den weichen Teppich. Nun versenkte die Frau den Stab in Karins Höhle. Als sie eindrang, entfuhr Karin ein Laut, wie sie ihn noch nie von sich gegeben hatte. Lust, Lust, nichts als pure Lust überschwemmte sie. Während der Stab in ihr tobte, verschenkte sie mit Händen und Füßen, Lippen und Zunge, jeder Pore ihrer erhitzte Haut Leidenschaft an die Frau. "Und jetzt kommt der Höhepunkt", seufzte diese: "Jetzt erfüllt er seinen wahren Zweckt". Sie versenkte den Stab in Karin, die inzwischen unter ihr auf dem Rücken lag. Das andere Ende ragte nach Oben. Lustvoll, Millimeter für Millimeter ließ sie sich auf das freie Ende gleiten und begann sich in den Hüften zu bewegen. Beide hatten die Augen geschlossen und überließen sich dem, was der Glasstab ihnen schenkte.

Als ich später Karins Handtasche auf den Rücksitz stellte, fühlte sie sich schwerer an, als wäre etwas darin vergaben: ca. 25cm lang und aus kobaltblauem Glas.

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