Blaue Strümpfe, rosa T-Shirt und...

...erotische Lockenwickler

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Blaue Strümpfe, rosa T-Shirt und...

Blaue Strümpfe, rosa T-Shirt und...

Reneé Hawk

John schritt hinter ihr her und legte seine Hand schwer auf ihre nackte Schulter. Charlotte blieb stehen, drehte sich um und flüsterte nur: »Bring’ mich nach Hause.«
›Na, das funktioniert wie am Schnürchen. Wenn ich sie erst Mal im Auto habe, ist sie mir eh ausgeliefert‹, dachte John und fragte verständnisvoll: »Geht es dir gut? Habe ich etwas falsches gesagt?«
»Nein, nein - es ist schon ok. Ich bin nur noch nicht so weit, um dir einen Einblick in meine Seele zu gewähren«
›Oh Gott, wenn ich das Geschwätz jetzt nicht verhindere, werde ich noch selig gesprochen‹, schoss es John Doo durch den Kopf, doch er sagte: »Nein Charlotte, ich gebe dir alle Zeit der Welt, schließlich liebe ich dich.«
»Ich dich auch«, sagte das junge Mädchen und stieg in den Wagen. John ließ die Tür zufallen, rannte schnell um den Wagen herum und stieg selbst auf der Fahrerseite ein. Er drehte den Schlüssel im Zündschloss und der Motor heulte auf. John grinste, gab etwas Gas, woraufhin der Motor ein Donnern von sich gab, dann löste er die Handbremse, knüppelte die Automatik ein und der Thunderbird setzte sich in Bewegung.
Als es bereits weit nach Mitternacht und Charlotte immer noch nicht zu Hause war, wollten ihre Eltern gerade den Deputy anrufen, als die Haustür mit Schwung aufgerissen wurde und Charlotte, im zerrissenen Ballkleid, in die Arme ihres herannahenden Vaters fiel.‹
"Die erste Liebe ist nicht romantisch!", sagte sich die junge Schriftstellerin und speicherte die soeben geschriebene Episode in den Ordner "Tagebuch".
»Charlotte - kommst du? Ich will schlafen gehen«, hörte sie die vertraute Stimme ihres Mannes.
»Ja Liebling. Einen Moment noch bitte. Ich mache nur noch den PC aus.«
Charlotte betrat das Schlafzimmer. Ihr Mann, ein berühmter Drehbuchautor, lag bereits auf seiner Bettseite und legte das Buch aufs Nachttischchen, welches er zu korrigieren beabsichtigte, und grinste seine Frau an, als er sagte: »Weißt du eigentlich, wie erotisch deine Füße für mich sind, wenn du diese blauen Strümpfe trägst und wie mich dein Körper elektrisiert, wenn du dieses rosa T-Shirt trägst und welch wilde Ausstrahlung deine Lockenwickler auf mich haben?«
"Wahre Liebe ist erotisch", dachte Charlotte und krabbelte unter die Bettdecke ihres Mannes.

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Gedichte auf den Leib geschrieben