Von der Haustür, dem Vorratsraum oder Badezimmer aus sah Linda auf das Haus ihrer Nachbarn und in deren Fenster, denn diese alten Siedlungshäuschen waren nah aneinander gereiht. Vor langer Zeit, als sie erbaut wurden, war das Grundwasser noch sehr hoch und die nassen Wiesen billig, weshalb hier nur arme Leute ein Häuschen errichteten. Zwar war das alles sehr lange her und jedes dieser kleinen Gebäude war mit der Zeit mehr oder weniger geglückt erweitert und ausgebaut worden. Die Keller aber ragten aus besagtem Grund nur einen Meter in den Boden und deshalb lagen deren Fenster oberirdisch und waren auch wesentlich größer als üblich. Nun gab es beim Blick über den Zaun tagein, tagaus wenig zu sehen, am ehesten noch, wenn Helga, ihre Nachbarin, im Erdgeschoss in der Küche stand und das Abendessen kochte oder im Keller im Waschraum Kleidung sortierte oder zum Trocknen aufhing. Der Grund, warum sie dennoch, ohne das unterdrücken zu können, immer einen Blick dorthin warf, lag schon einige Jahre in der Vergangenheit. An einem Freitagnachmittag, kurz nach ihrem Einzug hier, damals noch mit ihrem Mann Horst, schüttelte sie am Fenster den kleinen Teppich aus dem Bad aus und blickte eher zufällig in ebenjenen Waschraum ihrer neuen Nachbarn, bei denen sie sich unlängst artig vorgestellt hatten und fröhlich willkommen geheißen wurden.
Helga stand da, auf die Waschmaschine gestützt, die Jeans nach unten und das T-Shirt nach oben gezogen und Chris leckte da von hinten zwischen ihren Backen herum, tiefer unten, aber auch sehr gierig weiter oben, oberhalb des Damms, ja genau, an ihrem Poloch. Linda sah einfach gebannt zu, mit ihrem Teppich in der Hand, aus dem Fenster gelehnt. Chris stand nun hektisch auf, packte Helga an den Hüften und stieß wirklich heftig von hinten in sie.
Blick über den Zaun
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