Die geben dem Gericht den besonderen Pfiff.“
Im selben Moment wundere ich mich, woher ich das wusste. Geschmeckt habe ich es jedenfalls nicht. Ich lasse meinen Pullover wieder sinken. Meine Wangen glühen, mein Herz schlägt mir bis zum Hals.
Der Kellner und die anderen Bedienungen räumen klappernd die Schüsseln weg und verschwinden danach wieder durch die Tür in den Flur. Am Tisch schnattern die Mädels jetzt durcheinander, was sie alles gerochen, geschmeckt oder nicht geschmeckt haben. Ich kann ihnen kaum folgen, kann mich nicht auf die Gespräche konzentrieren. Dazu bin ich viel zu aufgewühlt. Ich habe mich wirklich getraut, meine geile Fantasie umzusetzen! Und noch immer spüre ich die Hand auf meiner Brust. Meine Gedanken rasen: soll, will ich es jetzt dabei belassen oder möchte ich das Spiel noch weiter treiben, und wenn ja, wie? Viel mehr auszuziehen trau ich mich bestimmt nicht, oder etwa doch?
Auf alle Fälle will ich meinen Kellner, diesen Unbekannten mit der tollen Stimme, noch ein wenig mehr herausfordern. In Verlegenheit bringen. Anheizen. Geil machen. Ich entscheide mich auf eine zweite Runde Brust, werde diesmal aber selbst die Initiative übernehmen. Ich werde mir seine Hand schnappen und sie gezielt auf meine Titten legen. Mal sehen, was er dann machen wird. Hoffentlich wechseln die nicht die Bedienungen durch! Wäre blöd, wenn beim zweiten Gang jetzt die ältere Dame zu mir käme.
Zum Glück ist diese Sorge unbegründet. Ich kann es schon an den Schritten hören, als der Zwischengang serviert wird. Er ist es wieder! Diesmal bleibt er direkt hinter mir stehen und serviert mir das Gericht von rechts, wie das in guten Restaurants üblich ist. Als ich höre, wie der Teller den Tisch vor mir berührt, lange ich nach seiner Hand. Ich finde sie sofort.
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