Tja Leute, ich will ja nicht sagen, dass ich so was jeden Tag erlebe, aber ich gebe zu, es passiert mir öfter. Wer sich mit mir einlässt, sollte eben weder eifersüchtig noch besitzergreifend sein.
Aber ich stelle mich erstmal vor. Ich heiße Claudette. Ich lebe in Paris im dritten Arrondissement.
| Wenn Sie mehr über meine bisherigen Liebesabenteuer wissen wollen, lesen Sie die Reihe "Verführt". Sie umfasst inzwischen 12 Kapitel. Mit etwas Glück wird dies hier das Dreizehnte. |
Ich vermisste Jay. Zwar hatten mich die beiden Polizisten ein wenig über seinen vorzeitigen Abgang hinweggetröstet, aber leider war er seit dem Vorfall mit Toni und der Pistole abgetaucht. Traurig streifte ich an der Seine entlang und sah den Schiffen zu. Ich dachte an Rasul. Ihm verdankte ich mein Appartement. I
| Ich habe die Geschichte, wie es dazu kam, in "Verführt 12" erzählt. |
Fakt war, dass mir langsam der Saft in den Lenden überkochte, wenn ich meine Gier nicht endlich stillen konnte. Ich war nun einmal die, die ich war. Sollte ich mich deswegen schämen? Ich denke, nein. Jeder hat ein Recht, sein Leben so zu gestalten, wie er mag. Oder nicht? Ich mag eben Männer. Ja, ich ficke gern und das nicht nur mit einem. By the way: Frauen sind auch nicht schlecht. Ich habe da so meine Erfahrungen...
Ich wohnte damals mit Pierre zusammen, dem Souschef aus dem La Marianne, einem Pariser Nobelrestaurant. Wir schliefen selten miteinander. Im Grunde waren wir schon seit geraumer Zeit mehr wie Bruder und Schwester. Pierre kriegte ihn kaum noch hoch, vermutlich wegen dem ganzen Stress auf der Arbeit. Manchmal leckte er mir die Möse. Das tat er sehr hingebungsvoll. Ich floss jedes Mal weg ohne Ende. Dann kam er auf die Idee, meinen Mösensaft abzufüllen und seinen Gästen unter das Essen zu mischen. Was soll ich dazu sagen... Beschwert hat sich jedenfalls kein Einziger.
Ja, so war das damals.
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