"
"Erst essen."
Ich folgte ihm die Treppen hinauf und später durch ein paar Gassen.
"Voila. Da wären wir."
Ich setzte mich. Der Garcon brachte zwei Karten.
"Hallo Jay!"
Er begrüßte ihn tatsächlich mit Handschlag.
Später aßen wir Muscheln in Weißweinsoße. Der Chablis dazu schmeckte vorzüglich. Er wärmte meine Lenden und entfachte meine Libido.
"Ich glaube, mein lieber Jay, jetzt wäre ich bereit für die Erlösung."
In seinem Appartement dann hielten wir uns nicht lange mit reden auf.
Ohne Umschweife öffnet er meine Bluse, legte die köstlichen Knospen frei und begann, hingebungsvoll daran zu saugen. Der Saft schoss nur so aus mir heraus. Seine Finger umspielten geschickt meine Klitoris und zupften an meinen Rosenblättern. Er hob mich hoch und trug mich zum Bett. Dann öffnete er seine Hose, ließ sie zu Boden gleiten und befreite seinen Phallus aus seinem Verließ. Ich schwöre, ich habe nie ein schöneres Exemplar gesehen. Er war beschnitten und sein Köpfchen war wunderschön geformt.
Ich begann, hingebungsvoll daran zu saugen. Er stöhnte auf. Gerade wollte ich die Intensität steigern, aber er hielt mich auf.
"Claudette! Warte! Nicht so schnell! Ich schulde dir erst einen Orgasmus!"
Er streifte sein Hemd ab und ich sah seine muskulöse, leicht behaarte Brust. Schnell entledigte ich mich meiner restlichen Kleider.
"Komm! Setz dich auf mich!"
So wogten wir gegeneinander, die Schenkel gespreizt und die Oberkörper gegeneinander gepresst. Ich spürte seinen Schwanz tief in mir. Meine Klitoris rieb an seinem Becken. Das verschaffte mir zusätzliche Lust.
"Ich will dich lecken, bis du kommst!", keuchte er erregt.
Aber ich konnte nicht aufhören, mein Becken rhythmisch hin und her zu bewegen. Ich war in völliger Ekstase. Mein Orgasmus nahte schneller und schneller heran. Dann kam sie, meine Erlösung.
Ich spürte, wie sein Schwanz in meine Konvulsionen hinein seine Ladung abfeuerte.
Später lagen wir erschöpft nebeneinander.
So war das damals. So verlief unsere erste Begegnung. Anfangs trafen wir uns regelmäßig, aber dann verlor ich das Interesse. Eine Weile später, nach diesem unsäglichen Sexskandal, der mich auf die Titelseiten sämtlicher französischen Revolverblätter brachte, musste ich Paris verlassen und landete in Marrakesch, wo ich in Scheich Rasul Ibn Hadhids Fänge geriet.
Kein halbes Jahr nachdem ich zurück in Paris war, nahm ich wieder Kontakt zu Jay auf. Leider auch zu Toni, was sich als Fehler herausgestellt hat. Hätte ich Toni nur nicht den Schlüssel zu meinem Appartement gegeben! Das hatte ich nun von meiner blinden Gier.
Claudette sagt au revoir aus der Stadt der Triebe.
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