Nach dem ausgiebigen Schaumbad, labte sie ihr Poloch mit einer Lotion. Zum Ende hin hatte Carl hart zugestoßen, so dass sie sich etwas wund fühlte. Trotzdem schmunzelte Molly vergnügt. Master Barnes besaß seine Vorzüge, auch wenn dies nichts an der Tatsache änderte, dass sie ihn verlassen wollte. Als sie ihr geheimes Örtchen salbte, klopfte es an ihre Zimmertür. Es war Little Sue, die mit feuchten Augen vor ihr stand. Sie gestand Molly, dass sie von Alfred verhauen wurde. Sue hegte Gefühle für die mütterliche Molly. Die Mulattin hob forsch Sues Röcke, um sich den misshandelten Körperteil anzusehen. Alfred Barnes schien wütend gewesen zu sein, da Sues Popo doch etwas mitgenommen wirkte. Die zarten Linien hatten sich zu Striemen entwickelt, die Molly nun behandeln sollte. Molly erledigte es schnell, da sie wirklich müde war. Sie strich Cold Creme auf die heißen Backen, die ihr Sue dankbar hinhielt. Sue gab ihr einen Klaps. „Verschwinde jetzt, Sue! Wir sollten nicht zusammen gesehen werden. Du willst doch auch in Freiheit leben und dafür müssen wir einiges tun!“ Little Sue verstand. Sie bedankte sich für Mollys Fürsorge, um sich dann lautlos zu verabschieden. Molly saß wie auf Kohlen, was weniger an ihrem roten Po lag. Sie hielt es kaum noch aus, konnte den Tag der Flucht fast nicht erwarten. In wenigen Wochen sollte es so weit sein! Alfred Barnes versprach ihr, dass sie sich der Gruppe anschließen durfte. Molly war ihm dafür dankbar. Sie hätte auch auf eigene Faust gehen können, aber so schien es ihr sicherer. Das Untergrund Netzwerk agierte erfolgreich und Molly konnte davon profitieren. Sie war durchaus zuversichtlich, dass ihre Flucht glückte. Molly öffnete die Fenster, um die Kühle des Abends ins Zimmer zu lassen. Jetzt wirkte alles friedlich, was nicht unbedingt der Realität entsprach. Molly würde der Plantage bald den Rücken kehren. Mit diesem beruhigenden Gefühl legte sie sich schlafen.
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