Bordelldetektive

Nefret die Hetäre - Teil 12

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Peter Hu

Der halbe Silberling fürs Schuhwerk machte sich gleich doppelt bezahlt. Während der blinde Alte meine Füße ertastete, erkannte er auf Anhieb, dass ich auf der Flucht war.
„Du brauchst dich nicht zu fürchten“, ...versicherte er mir mit gütiger Stimme.
„Ich werde dich nicht verraten. Auch ich war mein halbes Leben lang auf der Flucht.“

Während er mir die Sohlen zuschnitt, gab er mir wichtige Überlebensregeln der Straße mit auf den Weg. Als er die Riemen meiner Sandalen anmaß, erfuhr ich, wie grausam dieser Mann für seine Freiheit bezahlt hatte. Auch er war einst Sklave, ...und fünf mal fortgelaufen. Nachdem man ihn ein sechstes Mal wieder aufgegriffen hatte, schenkte ihm sein Herr die Freiheit. Doch zur Abschreckung für die anderen Sklaven des Haushalts ließ er ihm zuvor mit einem glühendem Schwert die Augen ausstechen. Blind und hungrig, sollte er als freier Mann durch die Straßen ziehen...
„Ich weiß was du durchmachst, Mädchen“, ...krächzte er. „Schließe dich den fahrenden Gauklern an. Unter ihnen fällst du am wenigsten auf“, ...riet er mir.
„Du bist ein schönes Mädchen“, ...stellte er fest, während seine Finger ungefragt in weit höhere Regionen vordrangen, als für das Ausmessen meiner Sohlen erforderlich war. Aber ich ließ ihn gewähren. Sollten seine Finger ertasten, woran seine Augen sich nie wieder erfreuen durften. Seine Ratschläge waren wertvoll. Und ich gönnte dem Alten sein kleines Vergnügen.
Das sollte mir reich gelohnt werden. Denn der Blinde hatte Freunde beim Fahrenden Volk.
„Wenn du so schön bist, wie du dich anfühlst, wirst du meinen Freunden sehr willkommen sein. Denn hübsche Tänzerinnen sind immer gut fürs Geschäft. Sage ihnen, dass Svanos dich schickt. Dann werden sie dich nicht abweisen.“
Seine erstklassige Arbeit entlohnte ich mit Silber. Für seine Ratschläge aber, durfte er meinen nackten Leib ertasten. Selbst als sein Finger in mein allerheiligstes drang, zeigte ich mich großzügig. Denn der ledrige Alte war sehr gut zu mir, und hatte sich die Hände gründlich gewaschen...

Tatsächlich traf ich die Zirkusleute an besagter Stelle am Stadtrand. Man hatte sie gerade wieder einmal verjagt. So beluden sie ihre Wagen für die Abreise. Ich war keine Minute zu früh.
Als ich den Namen des Alten nannte, nahmen sie mich sofort herzlich auf...

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...An dieser Stelle unterbrach Nefret ihre Erzählung. Melante lag inzwischen mehr auf ihrer Herrin, als auf ihrer Liege. Sie genoss die schlanken Finger, die da so angenehm das dick geschwollene Pfläumchen zwischen ihren angezogenen Schenkeln massierten. Ganz still lag sie da, und ließ die Pussy Pussy sein. Bald schon öffnete sie ihr feuchtes Mäulchen... Melantes großzügige Kegelbrustknospen, waren inzwischen von prickelnder Gänsehaut gesprenkelt.
Liebevoll knabberte die Ägypterin an Melantes Ohrläppchen. Dabei versprach sie hoch und heilig, die Geschichte noch in der Nacht zu Ende zu erzählen.
„Natürlich darfst du dabei in meinem Bett liegen“, ...schnurrte Nefret, als Melante sich nur widerwillig von ihr löste.
„Du weißt doch, wie sehr ich dein zartes Mädchenfleisch liebe; ...ganz besonders, wenn ich zuvor hart mit Männern gearbeitet habe. Und jetzt muss ich hart arbeiten“, ...besiegelte Nefret die Schmusestunde mit einem Zungenkuss...

Ein Hoher Beamter stand auf der Termintafel, und durfte keinesfalls vernachlässigt werden…

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