Bordelldetektive

Nefret die Hetäre - Teil 12

6 6-10 Minuten 0 Kommentare
Bordelldetektive

Bordelldetektive

Peter Hu

Mein vermeintlicher Freier schrie danach unerwartet lauthals nach Wein, dass dem unerwünschten Zuhörer das Trommelfell pfeifen musste. Darauf verlangte er ebenso lautstark nach einem Zimmer, auf dem er mich ungestört durchficken konnte.
In der Kammer angelangt, aber, interessierte er sich kaum für meine körperlichen Vorzüge. Er befragte mich vielmehr nach sämtlichen Vorgängen in unserem fürchterlichen Gefängnis. Eher beiläufig, zog er mir während dessen die Tunika aus.
Eher zum Trost als aus geiler Lust, streichelte er meine arme Nacktheit. Vor Rührung kullerten mir die Tränen über die Wangen. Die schlimmen Andenken der Peitsche auf meiner Haut, erfüllten den Mann mit Entsetzen. Ich sollte ihm mehr von Claudia erzählen...
Schließlich hatte er sich ein vollständiges Bild gemacht und bat mich, ihm Claudias Zelle zu zeigen. Der Mann war entsetzt, als er die abgemagerte Gestalt hinter der verschlossenen Gittertür erblickte. Flüsternd stellte er ihr einige Fragen durch die Zellenklappe, die einzig Claudia hatte beantworten können. Inzwischen war mir klar, dass es sich um römische Geheimpolizisten handelte.
Mich wollte er auf der Stelle mit einem goldenen Ring für meine Auskünfte belohnen. Doch weil man uns täglich durchsuchte, bat ich ihn, das Geschenk an einem verabredeten Platz für mich zu deponieren. Dann kehrte der Fremde zu seinem Kameraden in die Schankstube zurück. Die Fremden tranken aus, zahlten und waren auch schon aus der Tür...

Nachdem die Römer verschwunden waren, befragte mich der Schankknecht unter gemeinster Gewaltanwendung. Doch gelang es mir, trotz all seiner gemeinen Kniffe und Griffe zu schweigen. Ich habe manchen blauen Fleck davon getragen...

Zwei Tage später, mein Veilchen war zu voller Pracht erblüht, drang eine schwer bewaffnete Patrouille der römischen Legion durch die gesprengte Tür und besetzte das Hurenhaus. Der grausame Wirt, sein brutaler Knecht, und viele der anwesenden Kunden, wurden zur Freude von uns Mädchen verhaftet und in Ketten gelegt. Die Anklage lautete auf „antirömische Konspiration und Entführung einer Römischen Bürgerin“...

Claudia wurde im Handstreich aus ihrer Zelle befreit. Dennoch war sie inzwischen derart durch den Wind, dass sie mich nicht einmal mehr erkannte.
Das wirklich Grausame an der neuen Situation war jedoch, dass man uns verbliebene Mädchen, genau wie Gebäude und Einrichtung, von Staatswegen als Sachwert beschlagnahmte. Wir waren nach Römischem Recht weiterhin Sklavinnen ...und sollten als Staatseigentum in ein Garnisonsbordell der Legion verlegt werden.
Nun entschloss ich mich endgültig zur Flucht. Die Garnisonsbordelle waren berühmt wie berüchtigt. Innerhalb eines Jahres wurde dort eine Jungfrau zur Greisin. Ich war mir zu schade dazu, im Dienste des römischen Militärwesens verschlissen zu werden.
Ich war in meinem dreiundzwanzigste Lebensjahr. Es war lange an der Zeit für mich, meine Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen...

***************************************

...Drei Legionäre waren abkommandiert worden, um uns fünf zarte Mädchen sicher zu unserem endgültigen Bestimmungsort zu geleiten. Drei volle Tage sollte diese Reise dauern.
Schnell gelang es uns natürlich, uns diese jungen, ausgehungerten Burschen mit unseren blanken Reizen gefügig zu machen. Bald fraßen uns diese Grünschnäbel aus der Hand. Unsere Wächter ließen bald jegliche Vorsicht fahren. Wie dumm von ihnen...

Ich weiß nicht, was die anderen taten. Zwei Mädels hatten sich tatsächlich in unsere Bewacher verliebt. Ich will es auch gar nicht wissen. Man muss die Gelegenheit nutzen, wenn sie sich bietet. Während die anderen noch flirteten und zauderten, nutzte ich die zweite Nacht zur Flucht...
...Unter dem Lustgestöhn meiner verliebten Leidensgenossinnen, rannte ich, bis meine Beine versagten. Bald konnte ich nichts mehr hören. Aber ich rannte weiter. Im Morgengrauen des nächsten Tages durchwühlte ich schließlich mit bloßen Fingern den Boden unter einer trockenen Baumwurzel an einer markanten Weggabelung. Hatte sich der Agent an sein Versprechen gehalten?
Ich wollte schon aufgeben, als es unter dem ersten Strahl der aufgehenden Sonne zu Funkeln begann. Der Fremde hatte tatsächlich Wort gehalten. Ich hielt den Schlüssel zu meiner Freiheit in der Hand.
In Sicherheit war ich aber noch lange nicht. Bestimmt würden die Römer nach mir suchen. Den Tag über, verbarg ich mich im Bauch eines alten übel riechenden Fischerbootes, das der Sturm kopfüber auf den Strand geworfen hatte.
Am Abend roch ich selbst wie ein Fisch. Aber ich brauchte ehedem neue Kleider. Denn mein knappes Hurenleibchen verriet mich nur zu deutlich... Und eine frische Tätowierung auf der Schulter, wies mich dazu seit zwei Tagen als Staatseigentum aus...
Als die braven Bürger schliefen, schlich ich in einen beliebigen Hinterhof. Dort stahl eine Tunika von der Leine, die das verräterische Mahl verbarg. Nur keine Aufmerksamkeit erregen. Nach einem nächtlichen Bad im Meer, besserte sich auch mein Geruch so weit, dass ich es wagen konnte, das frische Tuch anzuziehen.
Es war zwar viel zu weit, aber genau richtig für meine Zwecke. Denn es veränderte mein Erscheinungsbild so weit, dass von meiner attraktiven Figur nichts mehr zu erkennen war. Mein Gesicht verbarg ich, indem ich mein sorgsam gewaschenes Leibchen zu einem Turban band, und mich so nach der Art der Orientalen verschleierte.
In dieser Verkleidung erreichte ich nach drei Nachtmärschen die Ortschaft Marathon. Hier wagte ich mich endlich auch tagsüber wieder auf die Straße. Ich war inzwischen schrecklich ausgehungert. Denn außer ein paar Beeren und Früchten, die ich von den Feldern stahl, hatte ich nichts gegessen. Zwar war ich mit den Ringen meiner Muschi, und dem Geschenk des Römers, relativ reich. Aber konnte ich es auch wagen, diese Kostbarkeiten einzutauschen, ohne beraubt zu werden? Ich war eine schwache Frau in der Fremde. Nichts weiter, als schutzloses Freiwild...
Scheu schlich ich auf dem Markt umher. Der appetitliche Geruch von frisch Gebratenem und Geräuchertem, sowie allerlei Süßspeisen, ließ meinen Hunger bald über die gebotene Vorsicht triumphieren. Bei einem fahrenden Schmuckhändler versuchte ich schließlich mein Glück.
Lange untersuchte er das diamantbesetzte Schmuckstück. Dann lächelte er gefährlich.

„Hast ihn wohl deiner Herrin gestohlen? Ich gebe dir drei Silberlinge dafür“, ...zwinkerte er verschwörerisch. „Denke nicht zu lange nach, sonst rufe ich die Stadtwachen.“
Ich schätzte jeden der kleinen Steine auf zwei Goldstücke. Und die aufwendige Fassung, wäre wahrscheinlich noch einmal das gleiche Wert gewesen. Aber ich war in seiner Hand. Und ich zweifelte keinen Augenblick daran, dass er mich verraten würde. Doch sah ich auch die Gier in seinen Augen. So fasste ich Mut, und verlangte sechs Silberlinge und die gleiche Menge in Kupfer. Denn würde er die Wachen rufen, wäre sein Geschäft schließlich auch geplatzt.

Unter Flüchen und Verwünschungen zahlte mir der Gauner die Summe in die Hand. Ich verdrückte mich schnell in die Menschenmenge, und ließ mich von ihr ans andere Ende des Marktes tragen. Ich kaufte nur rasch einen Fladen und zwei Putenschenkel. In einer kleinen Seitengasse, verschlang ich meine erste Mahlzeit in tierischer Gier.
Nachdem ich meinen Hunger gestillt hatte, löschte ich an einem öffentlichen Brunnen auch den Durst. Dann drang ich tiefer in die Gasse vor, und fand einen blinden Schuhmacher. Meine armen Füße waren schon ganz wund und zerschrammt, von der barfüßigen Flucht. So entschloss ich mich, mir ein paar bequeme Sandalen anfertigen zu lassen.

Der halbe Silberling fürs Schuhwerk machte sich gleich doppelt bezahlt. Während der blinde Alte meine Füße ertastete, erkannte er auf Anhieb, dass ich auf der Flucht war.
„Du brauchst dich nicht zu fürchten“, ...versicherte er mir mit gütiger Stimme.
„Ich werde dich nicht verraten. Auch ich war mein halbes Leben lang auf der Flucht.“

Während er mir die Sohlen zuschnitt, gab er mir wichtige Überlebensregeln der Straße mit auf den Weg. Als er die Riemen meiner Sandalen anmaß, erfuhr ich, wie grausam dieser Mann für seine Freiheit bezahlt hatte. Auch er war einst Sklave, ...und fünf mal fortgelaufen. Nachdem man ihn ein sechstes Mal wieder aufgegriffen hatte, schenkte ihm sein Herr die Freiheit. Doch zur Abschreckung für die anderen Sklaven des Haushalts ließ er ihm zuvor mit einem glühendem Schwert die Augen ausstechen. Blind und hungrig, sollte er als freier Mann durch die Straßen ziehen...
„Ich weiß was du durchmachst, Mädchen“, ...krächzte er. „Schließe dich den fahrenden Gauklern an. Unter ihnen fällst du am wenigsten auf“, ...riet er mir.
„Du bist ein schönes Mädchen“, ...stellte er fest, während seine Finger ungefragt in weit höhere Regionen vordrangen, als für das Ausmessen meiner Sohlen erforderlich war. Aber ich ließ ihn gewähren. Sollten seine Finger ertasten, woran seine Augen sich nie wieder erfreuen durften. Seine Ratschläge waren wertvoll. Und ich gönnte dem Alten sein kleines Vergnügen.
Das sollte mir reich gelohnt werden. Denn der Blinde hatte Freunde beim Fahrenden Volk.
„Wenn du so schön bist, wie du dich anfühlst, wirst du meinen Freunden sehr willkommen sein. Denn hübsche Tänzerinnen sind immer gut fürs Geschäft. Sage ihnen, dass Svanos dich schickt. Dann werden sie dich nicht abweisen.“
Seine erstklassige Arbeit entlohnte ich mit Silber. Für seine Ratschläge aber, durfte er meinen nackten Leib ertasten. Selbst als sein Finger in mein allerheiligstes drang, zeigte ich mich großzügig. Denn der ledrige Alte war sehr gut zu mir, und hatte sich die Hände gründlich gewaschen...

Tatsächlich traf ich die Zirkusleute an besagter Stelle am Stadtrand. Man hatte sie gerade wieder einmal verjagt. So beluden sie ihre Wagen für die Abreise. Ich war keine Minute zu früh.
Als ich den Namen des Alten nannte, nahmen sie mich sofort herzlich auf...

*******************************

...An dieser Stelle unterbrach Nefret ihre Erzählung. Melante lag inzwischen mehr auf ihrer Herrin, als auf ihrer Liege. Sie genoss die schlanken Finger, die da so angenehm das dick geschwollene Pfläumchen zwischen ihren angezogenen Schenkeln massierten. Ganz still lag sie da, und ließ die Pussy Pussy sein. Bald schon öffnete sie ihr feuchtes Mäulchen... Melantes großzügige Kegelbrustknospen, waren inzwischen von prickelnder Gänsehaut gesprenkelt.
Liebevoll knabberte die Ägypterin an Melantes Ohrläppchen. Dabei versprach sie hoch und heilig, die Geschichte noch in der Nacht zu Ende zu erzählen.
„Natürlich darfst du dabei in meinem Bett liegen“, ...schnurrte Nefret, als Melante sich nur widerwillig von ihr löste.
„Du weißt doch, wie sehr ich dein zartes Mädchenfleisch liebe; ...ganz besonders, wenn ich zuvor hart mit Männern gearbeitet habe. Und jetzt muss ich hart arbeiten“, ...besiegelte Nefret die Schmusestunde mit einem Zungenkuss...

Ein Hoher Beamter stand auf der Termintafel, und durfte keinesfalls vernachlässigt werden…

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 1095

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben