Bei dieser Arbeit wurde sie sogar einmal von einem US-amerikanischen Dokumentarfilmteam abgelichtet; ...wohl ehr wegen ihrer augenfälligen Schönheit...
Neben ihrem Lohn, erhielt Esmeralda auch täglich eine gewerkschaftlich garantierte Freizigarre. Die rauchte sie natürlich nicht selbst. Auch wenn sie den Duft des edlen Qualms gern aus einiger Entfernung in der Nase spürte. Die kostspieligen Glimmstengel waren Geschenke für ihren Geliebten. Sie hatte ihm von ihrer persönlichen Prüfungsmethode erzählt. Darauf schmeckte ihm der Stab natürlich doppelt so gut.
Auch fürs Wochenende hatte sie ihm zwei dicke Rauchstäbe abgezweigt. Sie liebte diese Wochenenden. Denn da nahm er sie mit auf sein Boot hinaus. Er hatte so eine kleine Einmastjolle. Die verfügte sogar über eine winzige Kajüte. Dort konnte man sich ungestört lieben, ohne dass ein Fischerkollege zuschaute... Während Ramon die Netze auswarf, warf Esmeralda ihre bunten Kleider ab. Nacktbaden war auf Kuba verboten. Doch auf dem offenen Meer waren sie ja schließlich meist allein.
Ramon hatte sofort einen dicken Ständer in der Hose, als seine vollkommen nackte Geliebte in stolzer Haltung zwischen den Kisten und Körben einher stolzierte. Sie ließ jeden Muskel ihrer langen Beine spielen. Ihr knackig runder Arsch tanzte bei jedem Schritt. Der feste Bauch war konzentriert angespannt. Im Bug angelangt, warf sie verführerisch die Arme ins Genick. Die prallen Brüste wurden noch runder. Die erregt zusammengezogenen Brustwarzen standen wie kleine, schwarze Antennen heraus. Ramon wollte gerade danach greifen, da kicherte Esmeralda albern auf, und sprang im weitem Satz ins Meer. Mit kraftvollen Zügen schwamm sie hinaus.
Ramon war nie ganz so ganz geheuer bei ihren spontanen Schwimmausflügen. Denn er wußte sehr wohl, dass er nicht der einzige Jäger in diesem fischreichen Fanggebiet war. Natürlich gab es hier auch gefärliche Raubfische. Besonders die Baracudaschwärme waren gefürchtet... Aber Esmeralda liebte das Nacktbaden über alles. Und der Prickel des unbestimmten Risikos machte sie regelrecht geil.
Endlich schwamm sie mit planschenden Armen zurück, um dem Geliebten noch ein paar zusätzliche Fische ins Netz zu treiben. Sie war gerade über die Bordwand geklettert, als eine riesige Rückenflosse durch die sanften Wellen pflügte. Ramons Blut erstarrte in den Adern. Esmeralda aber, lachte nur schallend, als der Delphin plötzlich verspielt aus den Wellen schoß. Ja, auch er war ein Jäger der See. Menschen aber, sah er ehr als Spielgefährten...
Dennoch war auch Esmeralda für einen Augenblick ganz heiß geworden. Denn auch Haie waren in diesen Gewässern unterwegs. Ihre Knie wurden plötzlich ganz weich. Leichter Schwindel. breitete sich aus. Aber auch ein erregtes Kribbeln. Zwischen den Schenkeln war ihr plötzlich so, als hätte ihr jemand ein Glas Sekt über die Auster gegossen...
„Da hast du ja noch einmal Glück gehabt“, wisperte sie, und ließ sich auf die Bootsplanken sinken. Langsam öffneten sich ihre braunen Luxusbeine...„Wer würde dir schließlich deine Zigarren mitbringen?“ ...sprach`s, und griff in ihren Beutel, den sie zuvor achtlos aufs Deck geworfen hatte. Sie zog ein paar frisch gerollte Tabakstäbe hervor, auf dass er sich von seinem Schrecken erholen möge.
Die Braut des Zugbegleiters
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