Die Braut des Zugbegleiters

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Die Braut des Zugbegleiters

Die Braut des Zugbegleiters

Peter Hu

Aus dem erotischen Tagebuch eines Zugbegleiters -Auszug 4

... Auch Esmeralda Clara war gewiß kein Kind von Traurigkeit. Aber das war, bevor sie sich in Raphael verliebte. „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen“, schmunzelte die Kubanerin in sich hinein, als sie Raphaels Tagebuch auf die Knie sinken ließ. Dann begann sie sich ihrer eigenen Abenteuer zu erinnern. Unterbewußt begann sie sich dabei zu streicheln. Besonders diese eine Geschichte erregte sie immer wieder aufs neue. Das Abenteuer mit ihrem ersten Freund, dem jungen Fischer Ramon. Das war ein wirklicher Rammelkönig, auch wenn der Fischgeruch ständig an ihm haftete. Aber das störte sie nur am Anfang...

... Esmeralda war gerade einundzwanzig Jahre alt geworden, und arbeitete neben dem Studium schon seit drei Jahren in der Zigarrenfabrik. Dort machte sie sich einen Spaß daraus, ein altes Klischee zu erfüllen, indem sie die edlen Tabakblätter direkt auf ihren nackten, braunen Schenkeln rollte. Die Vorstellung gefiel ihr einfach. Ihr frischer Schweiß auf dem Deckblatt, als Teil des Aromas. Ein reicher, westlicher Gentleman, der sich unbewußt an ihrem Duft delektierte, während er sich diesen eigentlich doch recht ungesunden Schornstein in den Mund schob....
...Na ja, genau genommen wickelte Esmeralda den Tabak nur sehr selten auf ihren nackten Schenkeln. Denn sie war wegen ihrer scharfen Augen, hauptsächlich in der Endkontrolle beschäftigt. Wegen des guten Sonnenlichts stand ihr Arbeitstisch auf dem Hof, und ihre Füße lagen bequem auf der Platte. Denn sie haßte die krumme Sitzhaltung, die nur ihren Rücken belastete. Und deshalb trug sie tatsächlich zu der verkaufsfördernden Legende bei, indem sie ihre hübschen Beine als Arbeitsunterlage benutzte. Zigarre für Zigarre rollte unter ihren kritischen Augen über die braune Haut, bevor sie in die einzelnen Kartons der verschiedenen Qualitätsstufen gelangten. Bei dieser Arbeit wurde sie sogar einmal von einem US-amerikanischen Dokumentarfilmteam abgelichtet; ...wohl ehr wegen ihrer augenfälligen Schönheit...
Neben ihrem Lohn, erhielt Esmeralda auch täglich eine gewerkschaftlich garantierte Freizigarre. Die rauchte sie natürlich nicht selbst. Auch wenn sie den Duft des edlen Qualms gern aus einiger Entfernung in der Nase spürte. Die kostspieligen Glimmstengel waren Geschenke für ihren Geliebten. Sie hatte ihm von ihrer persönlichen Prüfungsmethode erzählt. Darauf schmeckte ihm der Stab natürlich doppelt so gut.
Auch fürs Wochenende hatte sie ihm zwei dicke Rauchstäbe abgezweigt. Sie liebte diese Wochenenden. Denn da nahm er sie mit auf sein Boot hinaus. Er hatte so eine kleine Einmastjolle. Die verfügte sogar über eine winzige Kajüte. Dort konnte man sich ungestört lieben, ohne dass ein Fischerkollege zuschaute... Während Ramon die Netze auswarf, warf Esmeralda ihre bunten Kleider ab. Nacktbaden war auf Kuba verboten. Doch auf dem offenen Meer waren sie ja schließlich meist allein.
Ramon hatte sofort einen dicken Ständer in der Hose, als seine vollkommen nackte Geliebte in stolzer Haltung zwischen den Kisten und Körben einher stolzierte. Sie ließ jeden Muskel ihrer langen Beine spielen. Ihr knackig runder Arsch tanzte bei jedem Schritt. Der feste Bauch war konzentriert angespannt. Im Bug angelangt, warf sie verführerisch die Arme ins Genick. Die prallen Brüste wurden noch runder. Die erregt zusammengezogenen Brustwarzen standen wie kleine, schwarze Antennen heraus. Ramon wollte gerade danach greifen, da kicherte Esmeralda albern auf, und sprang im weitem Satz ins Meer. Mit kraftvollen Zügen schwamm sie hinaus.
Ramon war nie ganz so ganz geheuer bei ihren spontanen Schwimmausflügen. Denn er wußte sehr wohl, dass er nicht der einzige Jäger in diesem fischreichen Fanggebiet war. Natürlich gab es hier auch gefärliche Raubfische. Besonders die Baracudaschwärme waren gefürchtet... Aber Esmeralda liebte das Nacktbaden über alles. Und der Prickel des unbestimmten Risikos machte sie regelrecht geil.
Endlich schwamm sie mit planschenden Armen zurück, um dem Geliebten noch ein paar zusätzliche Fische ins Netz zu treiben. Sie war gerade über die Bordwand geklettert, als eine riesige Rückenflosse durch die sanften Wellen pflügte. Ramons Blut erstarrte in den Adern. Esmeralda aber, lachte nur schallend, als der Delphin plötzlich verspielt aus den Wellen schoß. Ja, auch er war ein Jäger der See. Menschen aber, sah er ehr als Spielgefährten...
Dennoch war auch Esmeralda für einen Augenblick ganz heiß geworden. Denn auch Haie waren in diesen Gewässern unterwegs. Ihre Knie wurden plötzlich ganz weich. Leichter Schwindel. breitete sich aus. Aber auch ein erregtes Kribbeln. Zwischen den Schenkeln war ihr plötzlich so, als hätte ihr jemand ein Glas Sekt über die Auster gegossen...
„Da hast du ja noch einmal Glück gehabt“, wisperte sie, und ließ sich auf die Bootsplanken sinken. Langsam öffneten sich ihre braunen Luxusbeine...„Wer würde dir schließlich deine Zigarren mitbringen?“ ...sprach`s, und griff in ihren Beutel, den sie zuvor achtlos aufs Deck geworfen hatte. Sie zog ein paar frisch gerollte Tabakstäbe hervor, auf dass er sich von seinem Schrecken erholen möge.

Der Fischer war noch immer ganz benommen. Gewiß, er hätte ohnehin nicht geschimpft. Auf die Zigarren hätte er gern verzichtet. Nicht aber, auf Esmeralda Clara. Schließlich liebte und begehrte er sie mit jeder Faser seines Seins.
„Rauchen werde ich später“, räusperte er sich belegt. Aber wenn ich dich so nackt daliegen sehe, fallen mir ganz andere Dinge ein.“
„Ach?“ ...schmunzelte Esmeralda keck. „Dabei sind das ganz besondere Exemplare. Ich habe sie extra für dich, nach der berühmten "Lewinskimethode" vorbereitet. Diese Zigarren sind eines US-Präsidenten würdig. Denn sie sind nicht nur schenkelgerollt. Die Mundstücke sind obendrein auch noch pussyduftimprägniert. Ich wollte dir eine ganz besondere Freude machen. Komm schon, zünde sie an“, forderte die nackte Esmeralda, ging katzenhaft auf alle Viere, griff erneut in ihren Rucksack, und reichte ihm das bereits gezündete Benzinfeuerzeug.
„Du kleines, ...süßes, ....geiles Luder“, grinste er nun völlig entspannt. „Ich liebe dich, und deine schweinischen Ideen!“
Genüßlich paffte er die lange Braune an, und ließ die Hosen dabei sinken.
Der Fischer hatte nahezu virtuose Hände. Warm spürte sie seine Handflächen auf den Knien. Dann krabbelten die Hände wie nervöse Strandkrabben über die Vorderflanken der Oberschenkel, bevor sich die Fingerspitzen mit der deutlich empfindlicheren Haut der Innenseiten beschäftigten. Kreisend spielte sein Zeigefinger mit den schwarz kräuselnden Rochenflügeln, bevor er in die rosige Tiefe der salzigen Seeschnecke einfuhr.
Geigend fuhr der nasse Fischerfinger über ihren erregt aufgestellten Gefühlssensor. Immer wieder erstaunlich, wie rasant er sich in eine pralle, glänzende Erbse verwandeln konnte.
Genüßlich sog er an seiner Zigarre. Darauf zog er den Zeigefinger aus ihrem Liebesgewölbe zurück, und prüfte den Duft.
„Tatsächlich, die selbe würzige Note. Herb und vollmundig“, schnalzte Ramon. „Magst du auch einmal kosten?“
Esmeralda lutschte unanständig lange an seinem dargebotenen Finger. Dann übernahm sie die Zigarre aus seiner Hand, und prüfte paffend... Nun ja, es gehörte viel Phantasie dazu, die frische Auster herauszuschmecken. Doch in der Tat, sie hatte dem Tabakgeschmack eine besondere Note hinzugefügt...
„Du glaubst gar nicht, wie verrucht du aussiehst, wenn du diese dicken Dinger zwischen den Zähnen hast. Paffe noch ein wenig weiter. Ich will derweil deine Muschel verkosten...“
Das ließ Esmeralda Clara sich natürlich nicht zweimal sagen. Einladend ließ sie ihre schokoladenbraunen Schenkel auseinander klappen. Spielerisch nuckelte sie dazu am Stumpen, und stieß runde Rauchkringel in die Luft.
Wie geschickt er es doch verstand, seine flinke Moräne in ihrer salzigen Höhle zu versenken. Und wie aufgeregt das wilde Wassertierchen immer wieder gegen die kitzlige Erbse unter der Höhlendecke trommelte. Ja, die Moräne kannte sich aus, in engen Höhlen und Spalten...
„Nicht aufhören“, hechelte Esmeralda vergnügt, knetete sich die die schaukelnden Brüste und warf den teuren Glimmnagel ins Meer... Ramon war nicht traurig darum. Eigentlich rauchte er gar nicht so gern. Er schmeckte lieber frische Muscheln, und wenn es ums nuckeln ging, zog er Esmeraldas herrlich dicke Brustwarzen vor. Die standen inzwischen wie schwarze, steife Zigarrenstummel hervor.

„Willst du mich denn garnicht fischeln?“ ...stichelte sie grinsend, und richtete sich wie eine träge Löwin auf. Mit wiegendem Hinterteil legte sie den kurzen Weg zum einzigen Mastbaum zurück, stützte sich mit den Handflächen ans Holz, und überließ es seiner Phantasie, wozu ihn der verboten scharf dargebotene Doppelvollmond einlud...
Bald klatschten ihre fleischig baumelnden Melonen aufgeregten Beifall für seine ambitionierten Bemühungen. Auch ungezügelte Seufzer schallten bald übers ruhige Meer. Viel zu schnell verströmte der Fischer seinen Samen...
Das fand Esmeralda nicht so gut. Denn sie kam gerade erst richtig in Fahrt. Doch sie kannte Mittel und Wege, einen gebrochenen Mast wieder aufzurichten...
„Hab ein wenig Geduld“, lächelte sie. Schon hatte sie ein Töpfchen mit gewürztem Honig aus dem Picknickkorb gezaubert.
„Schlecke es ab“, forderte Clara, als sie einen dicken Tropfen auf ihrer linken Brustwarze plaziert hatte. Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Schon beugte er sich über die Lüsterne, und schleckte und saugte die süße Knospe, dass ihre Trägerin bald von angenehmsten Schauern durchflutet war. Nicht ohne Stolz griff sie nach seinem müden Aal, und stellte fest, dass er sich bereits wieder in einen kraftstrotzenden Tümmler verwandelt hatte.
„Jetzt darfst du mich fröscheln, bis ich die Engel singen höre“, lächelte Esmeralda schließlich auffordernd. Sie griff in die Takelage, und ließ alles mit sich geschehen......ihr Takt vereinigte sich zu einer gemeinsamen Melodie. Nun brachen alle Schleusen. Dann sanken sie erschöpft auf die Planken...

Esmeraldas Mittelfinger war noch ganz feucht, als sie aus ihren liebsten Jugenderinnerungen erwachte. Schließlich aber, war es nicht Ramons Samen gewesen, der am Ende in ihr aufgegangen war. Auch der Samen des reichen, deutschen Geschäftsmannes hatte ihren Bauch nicht so schön prall und rund gemacht, dass der Nabel wie eine harte Kaffeebohne von der vollendeten Kugel abstand, die sie nun so stolz und glücklich vor sich her trug. Nein, der wollte nur sein billiges Vergnügen. Ein einfacher Zugbegleiter, ein simpler Schaffner hatte sie schließlich geschwängert, ...und sie liebte ihn;
...darum gönnte sie ihm auch jede seiner Erfahrungen, schließlich machten sie ihn ja zu jenem Gott im Bett, der ihr all die lustvollen Freuden bescheren konnte, von denen sie früher nur geträumt hatte. Er sollte es nur nicht wagen, jetzt noch eine andere anzuschauen......Esmeralda richtete sich gähnend auf, brühte sich einen Tee, und nahm das Tagebuch erneut zur Hand. Gespannt blätterte sie die nächste Geschichte auf...

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