Sie hatten ihre Umgebung total vergessen, so bemerkten sie auch nicht, wie sich die Tür leise öffnete aber genau so leise wieder geschlossen wurde.
Etwas verlegen lösten sie sich voneinander, zu neu war das alles noch.
„Ich werde morgen entlassen!“, verkündete Petra übergangslos. Nur um die Stille zu durchbrechen.
„Schon?“, sagte Alex immer noch etwas atemlos. „Weißt du schon wann? Ich hole dich ab und bringe dich nach Hause!“
„Aber das musst du nicht, ich nehme mir ein Taxi. Du musst doch arbeiten!“, versuchte sie ihm eine Entschuldigung in den Mund zu legen.
„Das geht schon, ich bin selbständig und kann mir meine Zeit selbst einteilen. Außerdem habe ich zwei gute Mitarbeiter, die kommen auch ohne mich zurecht.“
„Ich weiß noch nicht, wann ich gehen kann, wohl erst nach der Visite und die ist immer so um zehn herum.“
„Ok, dann bin ich morgen früh um 10 Uhr hier. Gib mir mal deine Handynummer dann können wir uns verständigen, wenn sich was ändern sollte.“
Sie tauschten die Nummern aus und danach verabschiedete Alex sich, natürlich noch mit einem intensiven Kuss!
-*-
Am Vormittag des nächsten Tages kamen sie vor dem Haus an, in dem Petra wohnte. Zu tragen hatte sie nichts, da sie ja so ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Ihre Hose und auch das T-Shirt, das sie beim Unfall getragen hatte, war dementsprechend schmutzig. Wenigstens hatte sie heute Morgen, mit Hilfe Schwester Irene noch duschen können.
Auf dem schmalen Weg zur Haustür, mussten sie hintereinander gehen, deshalb ließ Alex Petra vorgehen.
„Wem gehört denn das neue Fahrrad, ist hier ein neuer Mieter eingezogen?“, sinnierte Petra.
„Das glaube ich nicht!“, erwiderte Alex und wedelte mit einem Kuvert vor ihrer Nase rum.
„Was ist das?“, fragte Petra etwas konsterniert.
„Mach es auf!“
Zögernd nahm sie ihm den Umschlag ab und öffnete ihn. Ein kleiner, schwarzer Schlüssel kam zum Vorschein.
Etwas ratlos schaute sie Alex an.
Bums mit Folgen
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