Doch plötzlich stieß sie mich sanft von sich und löste sich so aus meiner Umarmung.
„Nicht so stürmisch!“ sagte sie lachend. „Du wolltest doch mein Tattoo sehen! Und wissen, woher mein nickname kommt! Warte einen Moment. Und wenn ich dich rufe, folgst du mir einfach ins Schlafzimmer ... Einverstanden?“
Klar war ich einverstanden. Doch die zwei, höchstens drei Minuten, die ich auf ihren Ruf warten musste, kamen mir wie Stunden vor!
Dann war es endlich so weit! „Du kannst jetzt reinkommen, wenn du magst“, rief Saskia mir durch die geschlossene Tür zu. Langsam, das Herz klopfte mir bis zum Hals, öffnete ich die Tür und betrat ihr Schlafzimmer.
Sie hatte es uns schön gemacht: Das Zimmer wurde von vielen flackernden Kerzen erhellt, die auf der Fensterbank, einer Kommode, in Regalen und auf den Nachttischchen neben dem Bett standen. In der Mitte des Raums stand ein großes, baldachinbewehrtes Bett. Auf der weißen Satinbettwäsche lag Saskia – so wie Gott sie geschaffen hatte: vollkommen nackt! Sie hielt mir ein halb gefülltes Glas Wein entgegen und sagte: „Komm, lass uns anstoßen auf diesen Abend – und auf das, was vor uns liegt ...“
Das taten wir. Dann stellten wir die Weingläser auf einem der Nachttischchen ab, und ich setzte mich auf die Bettkante zu dieser wunderbaren Frau. Wie schön sie war! Ihr langes, dunkles Haar fiel ihr über die Schultern und umspielte sanft die Rundungen ihrer Brüste. Die Linien ihres Körpers wirkten im flackernden Kerzenlicht wie goldene Wellen. Ich konnte nicht anders: Ich musste sie berühren, musste diese Haut streicheln, musste diese Stirn, diese Lippen, diesen Hals, diese Brüste küssen.
„Und wo ist jetzt dein Tattoo?“ fragte ich sie leise flüsternd, um den Zauber dieses Augenblicks nicht zu zerstören.
„Tiefer!“ hauchte sie zurück und dirigierte meinen Kopf sanft nach unten zu ihrem Bauch und Schoß.
Butterfly
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