Cafe und Kino

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Cafe und Kino

Cafe und Kino

Peter Urmel

Tinas Finger folgten unwillkürlich diesem Rhythmus.

Plötzlich hörte Tina Geräusche in der Nachbarkabine. Sie vergaß den Film und horchte gespannt was geschah: Die Tür wurde geschlossen, jemand saß jetzt in der Kabine. Michael! Tina starrte auf das Türchen in der Seitenwand. Sollte sie es wirklich offen lassen? Bestimmt konnte Michael der Versuchung nicht widerstehen, sein Türchen auch zu öffnen. Für ihn bestand schließlich keine Gefahr entdeckt zu werden: Sie konnte ihn von ihrem Sitz aus nicht sehen, und er würde nie zuzugeben, dass er gespannt hatte. Warum sollte sie Michael diese Freude eigentlich nicht gönnen?
In diesem Moment hörte sie ein leises „Klick“ und Tina versteinerte. Durch Öffnung schimmerte nun ein Spiel aus Licht und Schatten. Jetzt war ihre letzte Gelegenheit, die Klappe zu schließen, sonst würde er sie sehen: nackt und entblößt, mit den Fingern in ihrer Muschi. Der Gedanke daran ließ sie vor Lust erzittern. Das Gefühl war plötzlich wieder da; größer und wilder als je zuvor. Gebannt starrte sie auf das Loch in der Wand.
Der Lichtschein verdunkelte sich. Sie konnte sein Auge nicht sehen, wie es durch die Öffnung starrte, doch sie spürte die Blicke, die schamlos jeden Winkel ihres Körpers ertasteten. Gierig glitten sie über ihre Schenkel und tief in ihren nassen Schoß. Tina spreizte ihre Schenkel und folgte den Blicken mit ihren Händen. Ihr Herz fing wieder an zu sprinten und ihre Finger auch. Tina war auf einmal froh, dass es Michael war, der sie begaffte. Nur ihm wollte sie sich ausliefern, keinem Fremden. Zu neu und zu roh waren diese Gefühle. Zu verletzlich fühlte sie sich. Sie starrte auf das Loch in der Wand und berauschte sich an dieser wilden ungezähmten Lust. Mit ihrem inneren Auge konnte sie durch die Wand sehen: Michael schau mich an! Und plötzlich rollten die Wellen einer nie gekannten Lust durch ihren Körper, in deren Brandung sich Tina verlor.

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