Chaos

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Diese Narren, diese Supernarren einer sowieso schon närrischen Männerwelt, die ihren Frauen einen Schutz geben wollten, den nicht ein Mal versklavte Tiere wollen. Narren, Supernarren. So sehr Narren, wie nur Männer Narren sein können, denen die Frauen fremd geblieben sind. Taliban. Die Männer und Söhne der Taliban haben keine Frauen und Töchter, keine Schwestern, die ihnen ein herzerstarkendes Glitsch-Glitsch trillern zum Abschied. Wie soll da dieses Herz stark werden für einen möglichen Sieg? Narren. Supernarren. Kein Rückhalt im eigenen Volk. Kein Weib weit und breit, das froh ist, wenn ihr Taliban heim kehrt aus dem Krieg. Wie und wo soll da ein Mann seine Kraft finden für einen möglichen Sieg?

Scheiß Hirn! Ich bin wieder gefangen in vier Wänden, gefangen in Strukturen, so geradlinig, wie der Schienenstrang einer Eisenbahn. Kein Chaos mehr weit und breit, bloß ein schlaffes Ding unter einer nun wieder weiten Jean. Schicksal. Schicksal??? Vergesst es. Ich schalte jetzt diesen Suchthaufen von PC ab und werde mal nachsehen, ob nicht doch noch ein bisschen Etwas von diesem Chaos in mir übrig geblieben ist. Tschüss und Gute Nacht.
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Liebe Leserin, lieber Leser, Du darfst nicht glauben, dass ich Geschichten irgendwie plane. Mir kommt eine Idee und ich lasse mich dann einfach dahin treiben. Oft nehmen dann die Geschichten einen Lauf, den ich selber gar nicht so wollte. Da oben zum Beispiel wollte ich nur eine Erotikgeschichte schreiben. So in der Art: ein Dichter schreibt sich heiß, heißer als heiß, und schaut sich dann im Nachhinein an, ob sein Geschreibsel auch nur halb so gut ist, wie die Realität, das Leben. Und dann so Was! Nein, so Was!?

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Gedichte auf den Leib geschrieben