“. Maria lächelte. „Darfst du“, antwortete sie, „Alexis ist das, was man in unseren Kreisen einen Voyeur nennt. Er schaut gerne leise und heimlich zu, wenn zwei oder mehr Menschen sich berühren. Ja und ich? Ich lasse mich auch gerne mal von einer so schönen Frau wie dir verwöhnen, aber keine Angst. Das war jetzt keine Anmache oder gar eine Aufforderung für dich, etwas zu tun!“. Eve lächelte, denn schön klang es für sie trotzdem und sie fragte auch noch einmal nach Charles und dessen Leidenschaften, worauf Maria sagte, dass er ein Mann sei, der eine Frau gerne dominiere, er aber kein Sadist und er ihr auch niemals wehtun würde.
Eve gefiel dieses Gespräch. Mehr noch, es tat ihr sogar gut, und als sie mit Maria zurück in das große Wohnzimmer kam, war sie deutlich ruhiger, auch wenn sie immer noch nicht wirklich verstand, warum Charles sie ausgerechnet hierher und an diesen so speziellen Ort gebracht hatte. Er saß inzwischen auf einem der Sessel und sie setzte sich zu ihm, auf seinen Schoß. Dabei schien er ihre Gedanken zu erahnen, denn er fragte sie, ob sich in dem Haus wohlfühle, und er setzte hinzu, „ich habe dich hierhergebracht, weil eine Frau mit deiner Erotik und von deiner Schönheit nicht auf ein billiges Event mit irgendwelchen Spinnern gehört und weil, ich gebe es zu, ich mit dir auch ein wenig angeben wollte. Wer eine Frau wie dich als Sklavin führen darf, der schreit danach, seinen erotischen Reichtum mit der Welt zu teilen“. Eve schluckte. Sie hatte Gänsehaut und sie sah zu Alexis herüber, der sie von der Bar aus intensiv zu beobachten schien. Sie dachte an dessen Neigungen und an die Worte von Maria zurück. Der Gedanke, mit dem gutaussehenden Voyeur ein wenig zu spielen und ihn aus der Reserve zu locken, gefiel ihr. Also beugte sich zu Charles herunter, um ihn mit erotischer Stimme um einen Kuss zu bitten.
Charles
Charles Redstone - Teil 2
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Charles
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