Charlys Tante

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Charlys Tante

Charlys Tante

Emil Lorenz

Ihre Hand umschloss seinen fast steifen Schwanz.
„Dass du da unten gut gebaut bist, wusste ich ja, aber wenn man ihn fühlt, ist noch mal eine andere Hausnummer.“ Flüsterte sie.
Eddy sah sie erstaunt an. „Wie, du wusstest das? Hast du mich beobachtet?“
„Du bekommst im Schlaf schnell einen Ständer und du schläfst regelmäßig in deiner Hängematte.“ Klärte sie ihn auf und ließ seinen Schwanz los, um aufzustehen.
„Komm, lass uns kurz in den Pool gehen und dann rein. Ich glaube, wir sollten feiern.“ Sie nahm seine  Hand und zog ihn Richtung Pool. Charly sprang, ohne zu zögern, kopfüber in das kühle Wasser. Eddy zog noch seine Hosen aus und folgte ihr dann nackt in das kühle Becken.
Sie hatten sich in eine der vorderen Ecken gedrückt und küssten sich gerade leidenschaftlich, als sich ein Schatten über sie schob. Erschrocken stieß sich Charly von Eddy ab und sah nach oben. So gegen die Sonne konnte sie im ersten Moment gar nicht erkennen. Aber die Stimme, die dann anfing zu sprechen, brachte schnell Aufklärung.
„Na meine Lieben, habt ihr ein bisschen Spaß?“ erklang Ellens Alt fröhlich. Auch Eddy hatte sich umgedreht und sah nach oben zu dem Schatten. Ellen drehte sich um und ging zu der großen Sitzecke, die jetzt vollkommen im Schatten lag, um ihre Tasche, den großen lila Hut und ihre Sonnenbrille abzulegen. Sie hatte knallenge weiße Hosen an und ein sehr knappes weißes Blüschen. Ihre hochhackigen Pömps streifte sie auch gleich ab.
„Stellt euch vor, ich habe doch tatsächlich vergessen, den Mülleimer in meinem Zimmer zu leeren.“ Sie drehte sich zu Charly und Eddy um und strahlte die beiden an.
„Und da dachte ich, ich komme heute noch einmal kurz vorbei, erledige das noch und vielleicht …“ Sie vollendete den Satz nicht und sah sie nacheinander an. Eddy musste lachen. Auch Ellen fing zu lachen an. Charly wusste erst nicht, was los war, wurde dann aber von Ellen und Eddy angesteckt.

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