Charlys Tante

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Charlys Tante

Charlys Tante

Emil Lorenz

Er hatte genügend gesehen. Diese Nacht machte er so gut wie kein Auge zu. Er hörte seinen Vater gegen 1 Uhr die Treppe hochkommen. Auf seine Mutter wartete er vergeblich.
Der Sonntagmorgen verlief vollkommen normal. Seine Mutter kam etwas später. Er sah sie an und wusste, warum sie so fertig war.
„Na Schatz, schön geträumt?“ grinste sein Vater.

„Tief und feucht.“ Grinste sie zurück und drückte ihm einen Kuss auf den Mund. Den schnellen Griff in den Schritt seines Vaters hatte Eddy gesehen. Eddy war fassungslos. Was war hier los? Drehten jetzt alle durch? Er schnappte sich sein Sandwich.
„Muss los“, murmelte er und war draußen, noch ehe seine Eltern etwas sagen konnten, aber das wollte auch niemand.
Er verkrümelte sich im Garten auf der Hängematte ganz hinten zwischen den beiden Buchen. Eddy musste nachdenken. Er hatte gerade versucht, seine Gedanken zu ordnen, da hörte er ein Rascheln vom Nachbargrundstück. Er drehte den Kopf und sah Ellen auf der anderen Seite des Zauns stehen.
„Na junger Mann,“ sprach sie ihn an, „schon so früh munter?“ Sie hatte ein sehr enges Shirt und eine sehr kurze Frotteehose an. Eddy fielen fast die Augen aus dem Kopf. Was waren das für schöne Brüste.
„Sag mal, könntest du mir eventuell etwas helfen? Später meine ich, wenn du zufällig etwas Zeit hättest?“ fragte sie und sah ihn mit ihren blauen Strahlern direkt an. Sie lächelte plötzlich entwaffnend. „Ich bekomme das mit der Liege nicht hin.“ Das Ding knickt immer wieder in der Mitte ein.“
Eddy rappelte sich hoch.
„Klar, ich kann auch sofort, wenn du möchtest.“ Stotterte er. Vom Haus hörte er plötzlich seine Mutter rufen: „Eddy, wir fahren kurz in die Stadt, sind bald wieder da.“ Sein Kopf zuckte herum und er sah noch, wie sein Vater kurz winkte, ob ihm oder Ellen, konnte er gar nicht sagen, dann war er mit der blonden Schönheit allein.
„Wenn du jetzt schon Zeit hast, dann gerne, ich würde mich vielleicht etwas in den Garten legen.

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Gedichte auf den Leib geschrieben