“ Säuselte Ellen und drehte sich zum Gehen. Eddy sah auf ihren Hintern. Es wurde ihm heiß. Er hatte schon Angst, wieder eine Blitzerektion zu bekommen, so wie gestern, aber die blieb Gott sei Dank aus. Er sprang flink über den Zaun, schlängelte sich behände durch die Sträucher und war schon nach wenigen Schritten neben Ellen. Die sah zu ihm herüber und lächelte dieses strahlende Lächeln. Sie war nur einen halben Kopf kleiner als er. Ihr schulterlanges blondes Haar hatte sich gekräuselt. Scheinbar war sie heute Früh schon im Pool. Und wie sie sich bewegte, mit welcher Geschmeidigkeit. Es war fast, als berühre sie das Gras gar nicht den Füßen. Ellen ging vor und blieb dann kurz vor der Terrasse an einer kümmerlich aufgebauten Liege stehen. Sie deutete darauf und zuckte mit den Schultern. Eddy sah hinunter. Sie hatte die Stütze am Fußteil und am Kopfteil aufgeklappt. Die mittlere Stütze nicht. Eddy sah Ellen an.
„Das ist jetzt aber nicht dein Ernst.“ Fragte er ungläubig.
„Ich sage ja, ich bin sehr ungeschickt.“ Ellen sah ihn wieder mit diesen großen blauen Murmeln an.
„Das hat mit ungeschickt nichts zu tun,“ meinte er, „wenn das alles ist, wie du dein Leben meistern kannst, bist du in drei Tagen tot.“
Ellen schlug die Hände vor den Mund.
„Tot? Wieso den tot?“ fragte sie fast panisch
„Weil du scheinbar, um leben zu können, zu doof bist.“ Stellte er nüchtern fest. Ellen konnte jetzt nicht mehr, sie fing an zu lachen und konnte sich gar nicht mehr beruhigen. Auch Eddy fing jetzt an zu lachen. Die beiden lachten, bis ihnen die Tränen die Wangen herunterliefen.
„Ich mach’ mir in die Hose.“ Ellen beruhigte sich nur langsam. Sie kam zu Eddy und hakte sich bei ihm unter. Dabei drückte ihre Brust an Eddies Arm. Es war wunderbar weich und warm. Sie zog ihn zu dem großen Tisch auf der Terrasse.
„Mir ist nichts Blöderes eingefallen.“ Sagte Ellen, als sie endlich wieder sprechen konnte.
Charlys Tante
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