Chen Lu (Morgentau)

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Chen Lu (Morgentau)

Chen Lu (Morgentau)

Sven Solge

Dann war sie fertig und richtete sich auf. Für Ryan fühlte es sich an wie ein Entzug.
Dieser schlanke Frauenkörper hatte eine unglaubliche Wirkung bei ihm hinterlassen. Sein Mund war staubtrocken und deshalb fragte er mit etwas belegter Stimme: „Kann ich bitte noch etwas Wasser für die Nacht haben? Ich habe immer sehr trockene Schleimhäute.“
„Natürlich! Reicht ihnen Leitungswasser, dann fülle ich den Becher im Bad noch mal auf?“
„Ja, das reicht mir.“

Sie füllte den Becher und stellte ihn auf den Nachttisch. „Wenn sie heute Nacht mal zur Toilette müssen, klingeln sie einfach. Ich komme dann und löse sie dann kurz vom Anschluss. Schlafen sie gut!“ Dann verließ sie den Raum und Ryan war mit seiner Erregung allein.

-*-

„Mãma, es ist alles vorbereitet.“, sagte Chen Lu leise in ihr Handy. Sie saß vor dem Fenster, dass von der anderen Seite ein großer Spiegel war und beobachtete ihren Patienten.
„Bist du denn allein im Zimmer?“, fragte ihre Mutter.
„Ich bin ganz allein heute Nacht im Labor. Ich habe es so eingerichtet, dass keine weiteren Patienten zur Behandlung da sind.“
„Bist du aufgeregt?“
„Ja sehr! Es ist ein toller Mann, ich habe unter meinem Kittel nichts an und ich habe mich so hingestellt, dass er meine nackten Brüste sehen konnte, er hat es sehr genossen. Wie lange wird es dauern bis die Tropfen wirken und wie lange hält die Wirkung an?“
„Die Tropfen wirken sehr schnell, er müsste gleich schlafen. Die Wirkung hält die ganze Nacht. Du solltest aber noch ungefähr eine Stunde warten, bevor du beginnst, weil er erst dann fest schläft.“

Nachdem sich Chen Lu von ihrer Mama verabschiedet hatte, beobachtete sie den Monitor und die Daten, die der Drucker ständig aufzeichnete. Ryan schien schon fest zu schlafen, leider lag er auf der Seite mit dem Gesicht zur Wand, was ihr Vorhaben etwas erschwerte. Aber da es ein Klinikbett mit Rollen war, ließ es sich zur Not auch geräuschlos verschieben.

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