Chen Lu (Morgentau)

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Chen Lu (Morgentau)

Chen Lu (Morgentau)

Sven Solge

Sie hatte ihren Kopf gesenkt und schaute durch ihre Schenkel auf die Bewegung seines Schwanzes, wie der rhythmisch in ihr verschwand und feucht glänzend wieder hervor kam. Sie hob ihren Kopf wieder und schaute in die geöffneten Augen von Ryan. Beinahe hätte sie laut aufgeschrien, doch sie beherrschte sich. Als der Griff an ihren Händen fester wurde und Ryan sie zu sich heranzog und seinen Mund um die Knospe ihrer linken Brust schloss, wusste sie, Ryan war wach.

Ihr Fluchtimpuls war zu schwach, dafür waren die Gefühle zu intensiv. Denn nicht nur Ryan näherte sich seinem Orgasmus, sondern auch Chen Lu.
Fast gleichzeitig brachen diese mächtigen Empfindungen über ihnen zusammen. Ryan hatte Chen Lu gepackt und an sich gezogen.
„Ich liebe dich!“, flüsterte er ihr ins Ohr. „ Bitte entschuldige, aber ich habe erst heute bemerkt, dass die Träume der letzten zwei Tage wahr gewesen sind.“
Schwer atmend, immer noch erfüllt von den eben durchlebten Gefühlen und dem Schock, dass Ryan nicht geschlafen hatte, blieb Chen Lu auf Ryan liegen. Auch sie spürte diese Sinnesreize, die ihr Herz und ihren Verstand vernebelten. Konnte es sein, dass das was sie gegenüber ihrer Mutter schon erwähnt hatte, wahr sein würde? Sie wusste es nicht.
Langsam hob sie ihren Kopf und schaute Ryan an. „Wann hast du rausgefunden, dass es am Tee lag? Und wie konntest du mich täuschen, ihn getrunken zu haben? Ich habe doch auf dem Monitor gesehen, dass du geschlafen hast.“
Ryan holte den Becher aus dem Nachtschränkchen hervor. „Ich habe nur die Becher ausgetauscht. Ich wusste ja nicht wie lange es dauern würde bis du zurück kommst, deshalb bin ich tatsächlich eingeschlafen. Ich bin erst wieder aufgewacht als du mir die Decke fortgenommen hast.“ Er machte eine Pause und fuhr dann fort: „Ich hatte letzte Nacht das Gefühl, es schon Mal erlebt zu haben und vermutete, dass es am Tee liegen könnte.

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