Den ganzen Tag über hatte er das Gefühl etwas verloren zu haben. Die Nähe der schönen Chinesin erzeugte in ihm herzrasen und gleichzeitig eine wohlige Sehnsucht nach ihr.
Als er am Abend das Schlaflabor erreichte, war es zu seiner Überraschung verschlossen. Aber dann fiel ihm ein, das heute ja Samstag war und somit kein Personal da sein konnte.
Die Ärztin hatte ihm zwar erzählt, dass sie in seinem besonderen Fall seine Behandlung auf das Wochenende gelegt hatte, was Ryan zwar etwas verwundert hatte, doch irgendwie war es ihm recht, so war er mit der Therapeutin allein. Er drückte auf den Klingelknopf und musste eine ganze Weile warten, bis im Flur Licht anging.
Freundlich begrüßte Chen Lu ihn. Leider musste er wieder feststellen, dass sie schon Handschuhe anhatte und das erhoffte Kribbeln somit ausblieb. Aber auch diese Berührung und ihr Anblick in dem weißen Kittel ließen bei ihm die Emotionen hochkochen, sodass seine Worte zur Begrüßung, etwas genuschelt rauskamen.
Sie führte ihn wieder in den Raum der letzten Nacht und bat ihn sich auszuziehen und für die Nacht umzukleiden. Nachdem sie gegangen war, machte er sich fertig.
Ryan zog sich dieses Mal bewusst nackt aus, bevor er seinen Nachtpyjama anzog. Er vermutete, dass Chen Lu hinter dem Spiegel stand und ihn beobachtete. Dann ging er noch ins Bad zur Toilette und um sich die Zähne zu putzen. Zum Schluss setzte er sich auf die Bettkannte und wartete. Irgendwie hatte ihn sein kleiner Striptease vor dem Spiegel erregt, denn sein Schwanz verursachte eine beachtliche Beule in seiner Hose.
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Chen Lu hatte am frühen Morgen noch mit ihrer Mutter telefoniert und ihr von dem Erfolg berichtet. Ihre Mutter hatte ihr geraten, es zur Sicherheit noch einmal zu versuchen.
Nun saß sie angespannt vor dem Spiegel und beobachte wie Ryan sich auszog. Sie bewunderte diesen schlanken, großen Mann. In ihrer Heimat waren die Männer klein und nur selten so muskulös.
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