Chen Lu (Morgentau)

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Chen Lu (Morgentau)

Chen Lu (Morgentau)

Sven Solge

Doch dann war der Gedanke wieder weg.
Dann verließ ihn dieser heiße Mund und Kälte überzog seine Eichel. Er wollte protestieren, doch er konnte nicht sprechen. Nur ein geröcheltes Stöhnen kam über seine Lippen. Wieder schob sich etwas über seinen Penis, noch heißer und enger als der Mund.
Dann sah er sie wieder, die Frau seiner Träume. Sie hatte seinen Wunsch erhört und sein Glied in sich aufgenommen. In langsamen gleitenden Bewegungen brachte sie ihn dahin, wohin er schon die ganze Zeit wollte. Sein Leib fing unkontrolliert an zu zucken und als dann die Erlösung über ihm zusammenbrach, wurde ihm schwarz vor Augen und dieses wunderschöne Wesen verschwand.

-*-

Chen Lu war dieses Mal besser vorbereitet. Der sterile Becher war in Griffweite. Auch ihren Slip mit der Einlegebinde lag bereit. Ebenso die Einwegspritze.
Zusätzlich hatte sie noch Waschzeug hingelegt, um Ryan nach seinem Samenerguss zu reinigen. Als sie alles erledigt hatte, beobachtete sie ihn noch eine halbe Stunde über den Monitor und ab und zu über den Spiegel. Das leise Rattern des Druckers und das Summen der Elektronik, machte sie etwas nervös. Mehr noch als am gestrigen Abend. Irgendetwas hatte sich verändert, sie konnte nur nicht sagen was.

Als sie ihn vor einer Stunde fertig gemacht hatte für die Nacht, war ihr aufgefallen wie sehr ihr der Blick von Ryan in ihr Dekolleté gutgetan hatte. Ja, es hatte sie sichtlich erregt und sie war sich absolut nicht sicher, ob sie sein Ejakulat in dem sterilen Becher auffangen würde, oder es sich doch lieber auf natürliche Art und Weise zuführen lassen sollte. Zu viel hing einfach davon ab, dass der Samen Schaden nehmen konnte, wenn er mit der Spritze verabreicht wurde.

Hinzu kam, dass sie Ryan mochte und sie in Verbindung mit dem, auch für sie neuen Kribbeln, Glücksgefühle gehabt hatte, die alles bisher Erlebte in den Schatten stellte.

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