Chen Lu (Morgentau)

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Chen Lu (Morgentau)

Chen Lu (Morgentau)

Sven Solge

Sie fing am Kopf an und dann schob sie sein Oberteil hoch und entfernte auch hier die Kontakte, einschließlich der Klebestreifen, was an seinen Brusthaaren natürlich etwas ziepte.
„Was habe ich gemacht? Bin ich zu ihnen gekommen und habe sie berührt?“, sagte Chen Lu ganz beiläufig, während sie die Klebestreifen abzog.
„Ja!“ Ryan hatte sich aufgesetzt und war jetzt fast auf Augenhöhe mit Chen Lu.
„Ach kommen sie Ryan, lassen sie es sich doch nicht alles aus der Nase ziehen. Es interessiert mich. Gefalle ich ihnen denn wenigsten im Traum?“
„Sie gefallen mir nicht nur im Traum!“, sagte Ryan ganz aufrichtig und schaute ihr dabei tief in die Augen.
„Seit wir uns am ersten Tag die Hand gegeben haben und wir dieses eigenartige Kribbeln verspürten, gehen sie mir nicht mehr aus dem Sinn!“
Chen Lu zog sich auf einmal einen Handschuh aus und berührte Ryan ganz vorsichtig an der Wange. „Meinten sie das?“
Da war es wieder, wo er sich so nach gesehnt hatte. Wollüstige Gefühle durchströmten seinen Körper und auch Chen Lu schien davon gefangen zu sein, denn sie zog ihn plötzlich an sich und küsste ihn auf den Kopf.
„Das ist ein schönes Gefühl, oder?“ Chen Lu hatte ihre Hand von seiner Wange genommen und wieder etwas Abstand genommen.
„Hatten sie einen Orgasmus, in ihrem Traum?“, fragte die Ärztin ihn sehr pragmatisch weiter.
„Ja, einen sehr intensiven sogar. Ich kann mich nicht erinnern so etwas Schönes jemals erlebt zu haben!“, gab Ryan leise zu.
„Aber ejakuliert haben sie nicht?“ Die Ärztin blickte in seinen Schritt, in den Ryan unwillkürlich gegriffen hatte.
„Sie sollten sich jetzt anziehen und nachhause fahren, wir sehen uns dann heute Abend zur gleichen Zeit wieder.“
Wie betäubt zog Ryan sich an und verließ das Labor. Sein Auto schien den Weg von alleine zu finden. Denn als er vor seinem Haus hielt, konnte er sich nicht erinnern wie er hergekommen war.

Er fieberte dem Abend entgegen. Den ganzen Tag über hatte er das Gefühl etwas verloren zu haben. Die Nähe der schönen Chinesin erzeugte in ihm herzrasen und gleichzeitig eine wohlige Sehnsucht nach ihr.
Als er am Abend das Schlaflabor erreichte, war es zu seiner Überraschung verschlossen. Aber dann fiel ihm ein, das heute ja Samstag war und somit kein Personal da sein konnte.
Die Ärztin hatte ihm zwar erzählt, dass sie in seinem besonderen Fall seine Behandlung auf das Wochenende gelegt hatte, was Ryan zwar etwas verwundert hatte, doch irgendwie war es ihm recht, so war er mit der Therapeutin allein. Er drückte auf den Klingelknopf und musste eine ganze Weile warten, bis im Flur Licht anging.

Freundlich begrüßte Chen Lu ihn. Leider musste er wieder feststellen, dass sie schon Handschuhe anhatte und das erhoffte Kribbeln somit ausblieb. Aber auch diese Berührung und ihr Anblick in dem weißen Kittel ließen bei ihm die Emotionen hochkochen, sodass seine Worte zur Begrüßung, etwas genuschelt rauskamen.
Sie führte ihn wieder in den Raum der letzten Nacht und bat ihn sich auszuziehen und für die Nacht umzukleiden. Nachdem sie gegangen war, machte er sich fertig.

Ryan zog sich dieses Mal bewusst nackt aus, bevor er seinen Nachtpyjama anzog. Er vermutete, dass Chen Lu hinter dem Spiegel stand und ihn beobachtete. Dann ging er noch ins Bad zur Toilette und um sich die Zähne zu putzen. Zum Schluss setzte er sich auf die Bettkannte und wartete. Irgendwie hatte ihn sein kleiner Striptease vor dem Spiegel erregt, denn sein Schwanz verursachte eine beachtliche Beule in seiner Hose.

-*-

Chen Lu hatte am frühen Morgen noch mit ihrer Mutter telefoniert und ihr von dem Erfolg berichtet. Ihre Mutter hatte ihr geraten, es zur Sicherheit noch einmal zu versuchen.

Nun saß sie angespannt vor dem Spiegel und beobachte wie Ryan sich auszog. Sie bewunderte diesen schlanken, großen Mann. In ihrer Heimat waren die Männer klein und nur selten so muskulös. Als Ryan nun nackt vor dem Spiegel stand, legte sie unwillkürlich eine Hand in ihren Schoß und begann sich zu streicheln. Zu erregend war der Anblick seines schlaffen Gliedes. Sie spürte die Feuchtigkeit an ihrem Finger und freute sich schon wieder auf den Moment seinen Penis in die Hand nehmen zu können.

Sie hatte sich schon vorbereitet und war wie am Abend zuvor, nackt unter ihrem Kittel. Den obersten Knopf ließ sie dieses Mal bewusst offen. Seine Blicke in ihren Ausschnitt waren ihr nicht verborgen geblieben und es gehörte auch zu ihrer Absicht, ihn schon etwas anzuregen. Das würde ihrem Vorhaben nur förderlich sein.

Ryan hatte sich auf das Bett gesetzt und wartete auf sie. Sie nahm den vorbereiteten Becher mit dem Tee und betrat das Nebenzimmer.

Ryan schaute sie mit großen, erwartungsvollen Augen an.

Chen Lu reichte ihm den präparierten Becher und bat ihn den zügig auszutrinken. Währenddessen begann sie ihn zu verkabeln. Als sie dann die Kabel durch seinen Halsausschnitt schob, berührte sie unabsichtlich mit ihrem ungeschützten Unterarm seine Brust. Wellen von Lust und Wohlgefühl ließ sie beide für einen kurzen Moment die Luft anhalten. Dann war es aber auch schon vorbei und Die Ärztin bat ihn sich hinzulegen.

Chen Lu schob sein Oberteil hoch und beugte sich vor, um die Kabel auf seiner Brust zu fixieren. Aus den Augenwinkeln konnte sie beobachten wie Ryan in ihren Ausschnitt schaute und sicherlich konnte er jetzt auch ihre harten Knospen sehen, die sich sogar auf ihrem Kittel abzeichneten. Immer wieder überprüfte sie die Festigkeit und Lage der Kontakte auf seiner Brust, bis sie zufrieden war.

Ryan lag lang ausgestreckt auf dem Bett und als Chen Lu ihn nun zudeckte gewahrte sie wie sein steifer Schwanz eine beträchtlich Beule in seiner Hose verursachte. Befriedigt über diese Reaktion, zog sie die Bettdecke bedächtig vom Fußende über seinen erregten Unterleib und deckte ihn zu.
„Schlafen sie gut!“

-*-

Für Ryan war das was Chen Lu mit ihm machte, die reine Folter. Er konnte sich kaum noch beherrschen. Als ihre Haut ihn dann noch berührte, war er kurz davor gewesen sie in seine Arme zu reißen und zu küssen. Zum Glück war die Berührung nur sehr kurz gewesen, doch sie hatte ausgereicht sein Glied anschwellen zu lassen.

Der Blick in ihren Ausschnitt, der dieses Mal noch intensiver war als in der vergangenen Nacht, ließ seinen Schwanz hart werden.

Sie hatte den obersten Knopf ihres Kittels offengelassen, ob Absicht oder Zufall konnte Ryan nicht sagen, aber er war dankbar dafür. Ihre kleinen, straffen Brüste konnte er nun in aller Ruhe betrachten und stellte zu seinem Erstaunen fest, dass ihre Brustwarzen scheinbar steinhart waren.

Was hatte das zu bedeuten? War Chen Lu etwa genauso geil wie er selber?
Doch dann war die Ärztin mit ihrer Arbeit fertig und wünschte ihm einen guten Schlaf.
Eigenartigerweise verspürte er eine bleierne Müdigkeit, als Chen Lu den Raum abdunkelte und ihn verließ. Bevor er einschlief schoss ein Gedanke durch seinen Kopf. Normalerweise brauchte er Stunden, um einzuschlafen, hier dauerte das nur Minuten, hatte das etwas mit dem Tee zu tun, den er trinken musste. Doch dann wurde es dunkel.
Er schwebte über einer grünen Wiese und sank langsam in das weiche Gras. Er fühlte sich nackt und doch war es angenehm. Dann sah er sie, die Frau seiner Wünsche. Auch sie war nackt und er konnte endlich ihre Brüste ohne diesen weißen Kittel sehen. Sein Penis war stahlhart, das spürte er und das Verlangen sich mit dieser Frau zu vereinigen war riesengroß. Zu seiner Überraschung beugte sie sich plötzlich vor und zarte Lippen schlossen sich um seinen Schaft und ihre Zunge liebkosten ihn. Ein wahnsinniges Kribbeln durchfuhr seinen Körper. Er wollte mehr, doch im Moment genoss er das überirdische Gefühl.

Tief in seinem Unterbewusstsein erkannte er, dass hast du schon mal erlebt! Doch dann war der Gedanke wieder weg.
Dann verließ ihn dieser heiße Mund und Kälte überzog seine Eichel. Er wollte protestieren, doch er konnte nicht sprechen. Nur ein geröcheltes Stöhnen kam über seine Lippen. Wieder schob sich etwas über seinen Penis, noch heißer und enger als der Mund.
Dann sah er sie wieder, die Frau seiner Träume. Sie hatte seinen Wunsch erhört und sein Glied in sich aufgenommen. In langsamen gleitenden Bewegungen brachte sie ihn dahin, wohin er schon die ganze Zeit wollte. Sein Leib fing unkontrolliert an zu zucken und als dann die Erlösung über ihm zusammenbrach, wurde ihm schwarz vor Augen und dieses wunderschöne Wesen verschwand.

-*-

Chen Lu war dieses Mal besser vorbereitet. Der sterile Becher war in Griffweite. Auch ihren Slip mit der Einlegebinde lag bereit. Ebenso die Einwegspritze.
Zusätzlich hatte sie noch Waschzeug hingelegt, um Ryan nach seinem Samenerguss zu reinigen. Als sie alles erledigt hatte, beobachtete sie ihn noch eine halbe Stunde über den Monitor und ab und zu über den Spiegel. Das leise Rattern des Druckers und das Summen der Elektronik, machte sie etwas nervös. Mehr noch als am gestrigen Abend. Irgendetwas hatte sich verändert, sie konnte nur nicht sagen was.

Als sie ihn vor einer Stunde fertig gemacht hatte für die Nacht, war ihr aufgefallen wie sehr ihr der Blick von Ryan in ihr Dekolleté gutgetan hatte. Ja, es hatte sie sichtlich erregt und sie war sich absolut nicht sicher, ob sie sein Ejakulat in dem sterilen Becher auffangen würde, oder es sich doch lieber auf natürliche Art und Weise zuführen lassen sollte. Zu viel hing einfach davon ab, dass der Samen Schaden nehmen konnte, wenn er mit der Spritze verabreicht wurde.

Hinzu kam, dass sie Ryan mochte und sie in Verbindung mit dem, auch für sie neuen Kribbeln, Glücksgefühle gehabt hatte, die alles bisher Erlebte in den Schatten stellte. Es gab nicht viele Männer in ihrem Leben und bei keinem war es nur annähernd so berauschend gewesen.
Es war soweit.
Chen Lu begab sie mit laut klopfenden Herzen in das Nebenzimmer. Ryan lag wie am Vortag auf dem Rücken und atmete schwer mit offenem Mund. Vorsichtig deckte sie ihn ab und schaute dabei in sein entspanntes Gesicht. Sein Hose runter zu ziehen gelang ihr heute deutlich besser. Sie kontrollierte noch mal die bereitgestellten Utensilien, auf dem Tisch neben dem Bett und wandte sich dann seinem Geschlechtsteil zu.
Irgendwas war anders.

So aufgeregt wie heute war sie gestern nicht gewesen. Ihre Vagina brannte und war unglaublich nass. Ihre Hand bewegte sich fahrig, als sie die letzten drei Knöpfe ihres Kittels öffnete. Die etwas kühlere Luft, die ihre aufgeheizte Haut traf, tat ihr gut.

Ihre Finger zitterten als sie sich seinem Glied näherten und es schließlich umschlossen. Der heftige Gefühlsausbruch traf sie wie ein Schock. Das angenehme Kribbeln beim letzten Mal erfasste sie wie ein Erdbeben. Es war immer noch sehr angenehm, doch wesentlich stärker. Ihr ganzer Körper schüttelte sich, ähnlich wie bei einem Orgasmus und sie spürte wie sich ihre Scheidenmuskulatur zusammenzog und wieder löste.

Was sie aber am meisten überraschte war, dass Ryan es scheinbar genauso empfand wie sie. Denn in dem Moment, als ihre Finger sich um seinen Schwanz schlossen, bäumte sich sein Unterleib auf und er hatte seine Augen und den Mund weit aufgerissen. Im ersten Augenblick wollte sie wieder loslassen, doch Ryan entkrampfte sich sofort wieder, schloss die Augen und ein entrücktes Lächeln überzog sein Gesicht.

Das Zucken seines Gliedes erinnerte sie daran, weiter zu machen. Zärtlich begann sie seinen langsam fest werdenden Penis zu streicheln. Wenig später hatte sein Schwanz die Größe und Härte des Vortags erreicht. Immer wieder schob sie seine Vorhaut über die Eichel und zurück.
Ein erregendes Schauspiel.
Ohne dass es ihr bewusst wurde, beugte sie sich über seine Eichel und umschloss sie mit ihren Lippen. Der angenehme Duft seines Körpers erregte sie noch zusätzlich. Vorsichtig hatten sich ihre Finger um seine Hoden gelegt und massierten diese sanft.

Wie aus weiter Ferne hörte sie das Röcheln von Ryan, der scheinbar schon kurz vor seinem Orgasmus stand. Ihre Hände tasteten nach dem sterilen Gefäß, fanden es jedoch nicht sofort. Sie richtete sich auf, ließ ihren Kittel zu Boden gleiten und kletterte auf das Bett.

Das berauschende Gefühl setzte sofort wieder ein, als die Spitze seines Penis ihre Schamlippen teilte und in sie eindrang. Langsam ließ sie ihn in sich gleiten, was durch die Nässe ihrer Scheide begünstigt wurde.
In ihrem ganzen Leben war Chen Lu noch nie so erregt gewesen. Kein anderer Mann hatte das jemals erreicht. Das Zucken seines Liebespfeils in ihr, verursachte Wellen der Lust, sodass sie nur ein, zweimal ihre Klitoris berühren musste, um zum Orgasmus zu kommen. Gleichzeitig spürte sie den heißen Strom von Ryans Sperma, den er in ihren Leib pumpte.

Völlig entkräftet brach sie schwer atmend auf Ryans Körper zusammen und blieb dort liegen, bis ihr Atem wieder normal war. Sie wäre am liebsten so liegen geblieben. Der Duft seiner Haut umhüllte sie und sie genoss die ruhigen Bewegungen seines Brustkorbs.
Doch dann erinnerte sie sich an ihre Aufgabe.
Sein immer noch erigiertes Glied verhindert zwar das Auslaufen des Spermas, doch jetzt musste es auch zu ihrer Gebärmutter gelangen.
Heute würde sie im Zimmer bleiben und sich hier hinlegen. Dazu hatte sie ein Handtuch und ein Kissen auf den Boden gelegt, um den Samen mit erhobenen Becken in Richtung ihrer Gebärmutter fließen zu lassen.

Nachdem sie Ryan gereinigt und wieder zugedeckt hatte, legte sie sich im Beobachtungsraum auf die dortige Liege und war augenblicklich eingeschlafen.

-*-

„Mãma ich habe es wieder getan!“ , schon fasst schluchzend gestand Chen Lu ihrer Mutter die vergangene Nacht mit Ryan.
„Ich glaube ich verliebe mich in diesen Mann, es tut so gut, ihn in mir zu haben!“
„Stopp!“, rief ihre Mutter empört! „Das darfst du nicht! Ihr werdet daran zerbrechen!“
„Wieso darf ich mich nicht in Ryan verlieben?“, fragte Chen Lu verzweifelt.
„Weil ihr zwei verwandte Seelen seid. Das äußert sich doch schon in den Gefühlen, wenn du ihn berührst. Je öfter ihr das macht umso stärker werden diese Emotionen, sodass es schließlich nicht mehr auszuhalten ist und im Chaos Endet. Erst ein Kind aus dieser Beziehung wird wieder frei sein und unbeschwert durchs Leben gehen. Du musst sofort aufhören ihn zu berühren oder mit ihm zu schlafen. Versprichst du mir das?“ Ihre Mutter schien in großer Sorge zu sein, als sie das fragte.
„Ich kann es nicht versprechen!“, erwiderte Chen Lu. „Er kommt heute Abend noch mal und ich fühle, dass ich es wieder machen will. Es ist so unglaublich schön, ich sehne mich danach.“ Ohne eine Antwort ihrer Mutter abzuwarten, unterbrach sie das Gespräch.

-*-

Als Ryan nach dieser Nacht von Chen Lu geweckt wurde und wieder wie am Vortag von ihr befragt wurde, hatte er das Gefühl, dass sie genau wusste was er in der Nacht geträumt hatte. Denn sie fragte so gezielt nach Einzelheiten als wäre sie dabei gewesen.
Plötzlich erinnerte er sich daran, was er am Abend gedacht hatte bevor er eingeschlafen war.
Konnte es an dem Tee liegen, den er jeden Abend trinken musste?
Er nahm sich vor dieses Mal den Tee abzulehnen. Oder noch besser, ihn unbemerkt wegzuschütten ohne das Chen Lu es merkte.
Die Gelegenheit bot sich, als er auf dem Weg zum Ausgang war. Auf dem Tresen der Empfangsdame stand der gleiche Becher, in dem immer der Tee serviert wurde. Er blickte sich kurz um und nahm den Becher an sich. Er würde am Abend versuchen, den vollen Becher gegen den leeren auszutauschen, dazu müsste er Chen Lu nur etwas ablenken.

Wie an den anderen Tagen ließ Chen Lu ihm Zeit zum Umkleiden. Bevor er sich auszog konnte er unbemerkt den leeren Becher im unteren Regal des Nachtschranks verstecken.
Etwas provokant langsam Entledigte er sich seiner Oberbekleidung. Er war sich sicher, dass Chen Lu hinter dem Spiegel stand und ihn beobachtete. Warum sollte er ihr nicht den gleichen Genuss gönnen, den sie ihm mit ihrem offenen Kittel bot. Sehr langsam zog er zuerst sein T-Shirt aus und dann seinen Hot Pen. Er hob die Hose auf und dann tat er so als wenn sein Gemächt nicht richtig saß. Mit der Hand legte er seinen Penis zurecht, bevor er die Hose seiner Nachtwäsche anzog. Dann setzte er sich wie gewohnt auf die Bettkannte und wartete.

Nur wenige Augenblicke später erschien Chen Lu, was Ryans Annahme bestätigte, dass sie ihn beobachtet hatte.

Sie reichte ihm den Becher und bat ihn wieder ihn zügig auszutrinken. Bevor sie mit ihrer Verkabelung anfing, bat Ryan sie ihm noch seinen Zahnputzbecher mit Wasser zu füllen, was sie natürlich gerne tat. Der Austausch der Becher gelang und als Chen Lu wieder aus dem Bad kam, tat er so, als wenn er gerade den letzten Schluck getrunken hatte.
Seine größte Sorge war nun ob er sie täuschen konnte zu schlafen. Immerhin musste sie am Monitor das erkennen können.

Dieses Mal achtete sie darauf, ihn beim Durchziehen der Kabel durch seinen Halsausschnitt nicht zu berühren. Seinen Blick in ihren wieder leicht geöffneten Kittel registrierte sie mit Freude. Es machte sie richtig an, seinen Blick auf ihrem Busen zu spüren, sodass auch ihre Brustwarzen wieder hart wurden.

Das übliche: „Schlaf gut!“, wurde von ihr schon etwas persönlicher abgekürzt.
Dass es so lange dauern würde, bis Chen Lu wieder in sein Zimmer kommen würde, hatte er nicht erwartet. Und tatsächlich schlief er darüber ein und wachte erst auf, als sie die Bettdecke von seinem Oberkörper zog.
Jetzt war Ryan hell wach. Das war ihm in den letzten Nächten ja alles entgangen. Geschickt zog sie seine Hose runter und als sie dann sein Glied anfasste, glaubte er zu explodieren. Zu heftig waren die Gefühle. Ein Sturm erfasste jede Nervenbahn und ließ ihn aufstöhnen. Aber auch Chen Lu stöhnte, hatte sie die Warnung ihrer Mutter doch nicht so ernst genommen.

Es wurde wirklich mit jeder Berührung schlimmer und sie konnte sich vorstellen, dass die Grenze erreicht war. Trotzdem würde sie weiter machen, vielleicht gab es eine Lösung.
Langsam gewöhnten sich beide an die heftigen Emotionen und Chen Lu fing an seinen Schwanz zu massieren. Mit geschlossenen Augen aber heftigen Atembewegungen ließ er alles über sich ergehen. Als sie dann nach einiger Zeit ihre Lippen über seinen steinharten Schwanz stülpte und ihre Zunge seine Eichel umrundete, wusste er, dass das in den Nächten davor kein Traum gewesen war.

Durch seine Wimpern beobachtete er ihren Kopf, wie er auf und ab glitt und ihn langsam um seinen Verstand brachte.
Auf einmal, ohne ihren Mund von seinem Penis zu nehmen, entledigte sie sich ihres Kittels und verschwommen konnte Ryan ihren makellosen Körper durch die Wimpern erkennen. Dann nahm sie sein Glied in die Hand, um den Kontakt nicht zu unterbrechen, kletterte auf das Bett, hockte sich breitbeinig über ihn und ließ seinen Schwanz in ihrer Vagina verschwinden.
Für Ryan war es fasst nicht mehr auszuhalten. Die feste Umklammerung seines Schwanzes durch Chen Lus Scheidenmuskulatur, stellte seine Beherrschung auf eine harte Probe.

Chen Lu hatte ihre Arme links und rechts neben seinem Oberkörper abgestützt und als Ryan jetzt seine Hände auf ihre legte, führte sie das noch auf eine natürliche Reaktion seines Körpers zurück. Doch je heftiger Ryan sie fickte machte sie das doch etwas unruhig. Er hatte das gestern zwar auch gemacht aber nur bis zu seinem Erguss. Sie hatte ihren Kopf gesenkt und schaute durch ihre Schenkel auf die Bewegung seines Schwanzes, wie der rhythmisch in ihr verschwand und feucht glänzend wieder hervor kam. Sie hob ihren Kopf wieder und schaute in die geöffneten Augen von Ryan. Beinahe hätte sie laut aufgeschrien, doch sie beherrschte sich. Als der Griff an ihren Händen fester wurde und Ryan sie zu sich heranzog und seinen Mund um die Knospe ihrer linken Brust schloss, wusste sie, Ryan war wach.

Ihr Fluchtimpuls war zu schwach, dafür waren die Gefühle zu intensiv. Denn nicht nur Ryan näherte sich seinem Orgasmus, sondern auch Chen Lu.
Fast gleichzeitig brachen diese mächtigen Empfindungen über ihnen zusammen. Ryan hatte Chen Lu gepackt und an sich gezogen.
„Ich liebe dich!“, flüsterte er ihr ins Ohr. „ Bitte entschuldige, aber ich habe erst heute bemerkt, dass die Träume der letzten zwei Tage wahr gewesen sind.“
Schwer atmend, immer noch erfüllt von den eben durchlebten Gefühlen und dem Schock, dass Ryan nicht geschlafen hatte, blieb Chen Lu auf Ryan liegen. Auch sie spürte diese Sinnesreize, die ihr Herz und ihren Verstand vernebelten. Konnte es sein, dass das was sie gegenüber ihrer Mutter schon erwähnt hatte, wahr sein würde? Sie wusste es nicht.
Langsam hob sie ihren Kopf und schaute Ryan an. „Wann hast du rausgefunden, dass es am Tee lag? Und wie konntest du mich täuschen, ihn getrunken zu haben? Ich habe doch auf dem Monitor gesehen, dass du geschlafen hast.“
Ryan holte den Becher aus dem Nachtschränkchen hervor. „Ich habe nur die Becher ausgetauscht. Ich wusste ja nicht wie lange es dauern würde bis du zurück kommst, deshalb bin ich tatsächlich eingeschlafen. Ich bin erst wieder aufgewacht als du mir die Decke fortgenommen hast.“ Er machte eine Pause und fuhr dann fort: „Ich hatte letzte Nacht das Gefühl, es schon Mal erlebt zu haben und vermutete, dass es am Tee liegen könnte. Deshalb habe ich auf dem Nachhauseweg den Becher mitgehenlassen, um den Tee nicht trinken zu müssen.“

Chen Lu hatte ihren Kopf auf seine Brust gelegt und hörte seiner sonoren Stimme zu. Plötzlich fühlte sie wie sein Schwanz, der immer noch in ihr steckte, an zu zucken fing. Langsam bewegte Ryan seinen Unterleib und erzeugte erneut diese wunderbaren Empfindungen in ihrer Vagina. Auch wenn sein Glied noch etwas schlaff war, so wurde er mit jeder Bewegung härter und füllte in kurzer Zeit ihre ganze Tiefe. Mit jedem Stoß steigerte sich ihre Erregung und brachte sie nach so kurzer Zeit wieder auf den Gipfel ihrer Lust.
Wie war sowas möglich?
Hatte ihre besondere Begabung damit zu tun?
Chen Lu würde mit ihrer Mutter darüber sehr eindringlich reden müssen. Ihre Warnung, dass ihr Leben in einem Chaos enden würde, nahm sie ernst, aber vielleicht gab es eine Lösung.
Ihre Gedanken wurden von einem heftigen Orgasmus vertrieben, der sie beide überrollte.

-*-

Shenmi öffnete die Tür für ihre Tochter.
„Mãma ich muss mit dir reden!“, Chen Lu begrüßte ihre Mutter recht unterwürfig, ohne sie zu berühren, ging dann aber zügig an ihr vorbei ins Wohnzimmer und setzte sich dort auf den Boden, des spartanisch eingerichteten Zimmers und wartete bis ihre alte Mutter auch Platz genommen hatte.
„Mãma,“ begann Chen Lu. „Wie hast du das gemeint, dass unsere Beziehung im Chaos Endet, wenn wir nicht aufhören uns zu berühren? Ich liebe Ryan und er liebt mich und ich will ihn nicht aufgeben. Du sagst ein Kind aus dieser Beziehung, würde wieder frei sein und ein unbeschwertes Leben führen können. Kann ich diese Begabung nicht abgeben oder verhindern, dass sie auftritt?“

Ihre Mutter wirkte sehr nachdenklich und rutschte unruhig auf ihrem Sitzkissen hin und her.
„Es gibt eine Möglichkeit, doch die ist für dich sehr schmerzhaft.“ Shenmi überlegte lange bevor sie fortfuhr. Leckte sich mehrmals über ihre Lippen und sagte dann: „Du könntest die Begabung an dein Kind weitergeben, dann währst du danach frei.“
„Aber wieso ist es dann schmerzhaft für mich?“, fragte Chen Lu überrascht.
„Du bist so ein Kind!“, sagte ihre Mutter mit großer Angst in der Stimme.
Mit ihren großen, dunklen Augen schaute Chen Lu ihre Mutter an und schüttelte dann verständnislos ihren Kopf.
Doch plötzlich dämmerte es bei ihr. Als intelligente Frau konnte sie zwei und zwei zusammenzählen.
„Du hast es an mich weitergegeben!“, stellte sie sachlich fest.
Jetzt wurde ihr so manches, aus ihrer Vergangenheit klar. Ihre Mutter hatte alles für sie getan, doch kurz vor ihrem 11 Geburtstag durfte ihre Mutter sie nicht mehr berühren, oder mal einen Kuss geben. Immer war ein Stück Stoff dazwischen. Ständig trug ihre Mutter Handschuhe, oder nahm ein Tuch, wenn sie sie mal anfassen musste.

Shenmi beobachtete ihr Tochter genau und schließlich sagte sie: „Was glaubst du warum ich dich nie mit bloßer Hand angefasst habe? Wie oft ich es bereut habe es getan zu haben? Alles nur um den Mann zu heiraten, den ich liebte und der mich verlassen hat, weil er damit nicht klarkam, als du auf die Welt gekommen bist. Seine Liebe zu mir war nicht stark genug.“ Sie schluchzte auf und Tränen liefen ihr über die Wange.
Chen Lu und ihre Mutter redeten noch lange und ihre Mutter sagte ihr auch wie sie die Begabung an ihr Kind weitergeben konnte. Die Entscheidung lag nun bei Chen Lu, sie hatte erlebt wie es ist, wenn eine Mutter ihr Kind nicht berühren durfte.

-*-

Als Ryan nach einer Woche im Schlaflabor nach Dr. Chen Lu fragte, weil er nichts von ihr hörte, wurde ihm mitgeteilt, dass Frau Dr. Chen Lu wieder zurück nach China gegangen sei.

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