Christinas dritte Geschichte

Fortsetzung von: Christina und der Kupferkessel

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Christinas dritte Geschichte

Christinas dritte Geschichte

Anita Isiris

Hätten die Männer ihr etwas wegnehmen können mit ihren Blicken – die Brüste wären mittlerweile winzig klein gewesen – falls überhaupt noch vorhanden. Der Unterleib der Frau war züchtig verhüllt, die Rundung ihres Arsches war allerdings mehr als nur angedeutet. Noch nicht einmal der Bauchnabel der Dame war aber zu sehen. Ein etwas skurriler Künstler, hatte die Statue vor Jahren zurückgelassen, als Dank, weil er ein halbes Jahr im Dorf hatte leben dürfen. Mittlerweile lebte er in derselben Stadt wie Marisas Gatte und deren Tochter Elisa. Er lebte vom Modellieren und Malen.“

„Knete jetzt meine Titten, Kleiner!“, forderte Christina Rafael auf. Sie waren etwas gross, die Brüste von Christina, für Rafaels Hände. Er tat aber sein Möglichstes, und seine Welt war ganz Schokolade, ganz Wärme, ganz Frau, ganz Titti.

„Der kollektive Orgasmus der Ausserberger hatte den Busen der Statue zum Gegenstand. Das wusste auch der Gruber Bauer sehr wohl, und als er mitten in der Nacht vom Geschrei des hungrigen Nino geweckt wurde, hatte er die zündende Idee. Er würde Marisas Brüste nicht nur für seinen Sohn und für sich wollen, sondern das ganze Dorf sollte sich daran laben – gegen Entgelt. Tags darauf zog die ahnungslose Marisa mit ihren Habseligkeiten – drei Paar Strümpfen, zwei Büstenhaltern, zwei bunten Röcken, einem Paar Ledersandaletten, drei Paar Unterhosen und einer Bibel, in der sie noch nie geblättert hatte – beim Gruber Bauern ein. Sie hatte ein eigentümliches Gefühl dabei – aber ihr Leben hatte sie schon so oft herum geschleudert, dass es ihr nun nichts ausmachte, auch noch einem verwitweten Bauern und dessen Sohn zur Seite zu stehen.

 

 

Was sie erstaunte war, dass der Bauer, ausser dass sie seinem Sohn und ihm die Brust geben musste, kaum Erwartungen an sie hatte. Gekocht wurde von zwei Mägden, und Leo, der Knecht, besorgte Stall und Gemüsegarten.

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