Die Brustwarzen waren ihr Kapital. Sie mussten geschmeidig bleiben, durften keinesfallls Schrunden aufweisen, und Marisa betete zu Gott, dass Nino kein Beisser, sondern ein Sauger war. Beissen kann man nämlich ab dem ersten Lebenstag, auch ohne Zähne.“
Christina liess von Rafaels Schwanz ab, lehnte sich im Bottich zurück und massierte ausgiebig ihre Brüste. „Gott, was bist Du versaut!“, entfuhr es Rafael. Es machte ihn geil, ein wenig mit ihr zu schimpfen. „Ein verdammtes Luder bist Du, ja!“ Christina lächelte sibyllinisch und erzählte weiter.
„Der Unterkiefer des Gruber Bauern klappte auf, als Marisa sorgfältig ihre Nippel pflegte. So etwas hatte er noch nie gesehen. Dann dockte der Kleine an. Er saugte kräftig, und Marisas Brüste versorgten ihn mit köstlicher, süsser, fettiger Milch. Das Ritual dauerte keine dreissig Minuten. Dann schlief der Junge ein und Marisa verpackte ihren Busen wieder.
„Wie kann ich Ihnen danken?“, fragte der Mann heiser. „Oh... hierzu hab ich mir noch nichts überlegt“, antwortete Marisa in der ihr eigenen Bescheidenheit. Der Gruber Bauer kramte in einem Ledertäschchen und förderte ein Goldstück zutage, das er in Marisas geöffnete Hand legte. Sie stand auf, strich ihre Bluse glatt und wandte sich zum Abschied. Da hielt sie der Bauer zurück. „Da ist noch etwas“, sagte er heiser. „Da bin noch ich. Können wir reden?“ Sorgfältig legte er sein Kind zurück in die Wiege. „Kein schlechter Mann“, dachte Marisa bei sich. „Er liebt seinen Sohn.“ Sie empfand Mitleid für den Witwer, obwohl sie ahnte, dass er begütert war und rasch eine neue Frau finden würde, die sich um den kleinen Nino und dessen Vater kümmern könnte.
„Worum geht es denn?“, fragte Marisa neugierig. „Da drüben, in der Stube.“ Er forderte Marisa auf, auf einem kleinen Biedermeier-Sofa Platz zu nehmen. Sie füllte das Sofa beinahe aus. „Zeig sie mir noch einmal – bitte!
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