Christinas vierte Geschichte

Fortsetzung von: Christina und der Kupferkessel

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Christinas vierte Geschichte

Christinas vierte Geschichte

Anita Isiris

„Du gibst mir Kraft, damit ich weiterhin glauben kann“, hatte er jeweils zu ihr gesagt. Christina war sich allerhand gewohnt.

Es liegt tief in unserer Seele ein angeborenes Prinzip der Gerechtigkeit und der Tugend, nach dem wir unsere Handlungen und die anderer beurteilen, ob sie gut oder böse sind. Und diesem Prinzip gebe ich den Namen Gewissen.

Der Pfarrer zitierte Lucius Annaeus Seneca:

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.

„Lassen wir ihn es tun“, sagte er mit Theologenpathos. Der kräftige, gross gewachsene Mann hob Rafael hoch, Rafael, dessen Schwanz zu Rafaels eigener Überraschung noch immer stand wie eine eins.

Mit Hilfe des Bürgermeisters brachte er den Zwerg in Position. Rafaels Schwanz war jetzt auf Augenhöhe mit Christinas Liebesloch. „Darf er es tun, Christina?“, fragte er. Trotz wachsender Geilheit hatte der Theologe den Anstand nicht verloren. Die andern drei Männer erstarrten in Ehrfurcht. „Darf ich es tun?“, fragte Rafael hoffnungsvoll.

Christina brachte sich in Stimmung, indem sie die Augen schloss und sich lustvolle Momente mit dem Pfarrer vorstellte, lustvolle Momente mit dem Kürschner, dem Bürgermeister und dem Bäcker. Dann drängte sie dem gefesselten Rafael ihren prallen Hintern entgegen. „Nimm mich“, sagte sie. „Nimm mich, Rafael! Nur etwas Mut… komm – bevor es hier drinnen kalt wird!“

Der Kürschner packte seinen Schwanz wieder ein. Der Sturmwind draussen hielt inne. Der Bürgermeister dachte kurz an seine verlangende Frau zuhause. Der Bäcker freute sich auf Sylvester. Da hatte er Christina zu sich bestellt und würde um Mitternacht ihre schweren Titten kneten, nicht, ohne der jungen Frau vorher etwas Wein gegeben zu haben. Er liebte es, wenn Christina sich entspannte. Tittenkneten gegen einen Laib Brot.

Langsam, ganz langsam schob Rafael seine Eichel in Christinas Liebesloch.

Die Männer wurden still, andächtig still.

„Liebt einander“,

zitierte der Pfarrer Jesus.

Es weihnachtete sehr.

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