Sie können sie gerne gleich ausprobieren. Dann wissen Sie gleich, welche davon Ihnen genehm wäre. Ich kann den Laden abschließen, denn es ist jetzt sowieso Mittagspause und Sie wären gänzlich ungestört.“
Lena war nun einer Ohnmacht nahe, als sie wie durch einen Nebel Madames dunkle, aber dennoch angenehm klingende Stimme vernahm.
„Wunderbar! Dieses nette Angebot nehmen wir gerne an. Sie wissen ja sicher am besten, wie schwer es ist, eine passende Rute für die entsprechende Erziehungsfläche zu finden. Ich wäre Ihnen für Ihren fachmännischen Rat überaus dankbar!“
Der Mann schmunzelte vielsagend, als er die Türe des Ladens von innen verschloss. Draußen baumelte gut sichtbar ein „BITTE NICHT STÖREN“ Schild, was in diesem Fall mehr als geboten schien.
Im Innern des Ladens nahm die pikante Geschichte ihren weiteren – für die Delinquentin in spe – so verhängnisvollen Verlauf. Lenchen rieb sich verstohlen den unruhigen Po. Der alte Herr hatte sie nun eindeutig als die Täterin identifiziert, die für ihre Vergehen mit der Rute gepeitscht werden sollte.
„Gehe ich recht in der Annahme, dass es Ihre entzückende Begleiterin ist, die ihr Missfallen erregt hat, und der Sie nun bessere Sitten von hinten her beibringen möchten? Ist dieses reizende Mädchen, das so unschuldig drein schaut, dieselbe die den Allerwertesten versohlt bekommen soll?! Ihr gerötetes Gesicht lässt darauf schließen, ebenso wie sie nervös von einem Fuß auf den anderen trippelt. Dies sagt mir, dass ihr ganz bestimmter Körperteil sehr genau weiß, was ihn erwarten wird!“
Lena zwang sich zwar sofort zur Ruhe, aber der Popo juckte ihr trotzdem derart, als ob sie in einem Ameisenhaufen gesessen hätte. Madame war es nur recht, dass sich das freche Ding ordentlich schämte, und da der alte Korbmacher einen sehr seriösen, vertrauensvollen Eindruck machte, beschloss sie die Angelegenheit gleich hier zu erledigen!
„Jawohl!
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