Vor allem die Bemerkung über ihr Hinterteil traf ihren weiblichen Stolz empfindlich, aber sie war auch froh, dass sie der Alte festhielt, und ihr dadurch eine Fesselung erspart blieb. Sollte er halt ihren nackten Arsch anschauen. Er gefiel ihm ja anscheinend, gerade weil er so groß und schön gerundet war und überhaupt: das Wichtigste war doch, dass diese Rutenstrafe bald vorüber war, und sie diesen unwirtlichen Ort verlassen durfte.
Madame hatte nun freie Bahn. Claire bestrich Lenas Hintern auf dessen ganzer Fläche. Die Birkenreiser färbten die Haut dunkelrot und das arme Mädchen strampelte wild mit den Beinen. Sie bereute nun doch, dass sie der Korbmacher fest hielt, denn sie hätte nur zu gerne ihre Hände auf ihren misshandelten Hintern gelegt, um den Schmerz etwas zu mindern. Mittlerweile hatte sie den 12. Hieb erhalten und sie glaubte es nicht mehr aushalten zu können. Madame legte die Rute beiseite, und nahm die stark mitgenommene Erziehungsfläche in Augenschein. Die Verästelungen der Rute hatten blau-violette Flecken auf der einstmals weißen Haut hinterlassen. Die ganze Fläche des drallen Arsches war entzündet und leuchtete feuerrot. Diesmal würde etwas Creme nicht viel helfen, und das Sitzen auf der Heimfahrt sollte das reinste Martyrium werden. Der alte Mann ließ Lenas Handgelenk los und das Mädchen tastete vorsichtig nach ihrem brennenden Arsch. Madame erlaubte ihr diese kleine Linderung. Das Mädchen war doch sehr tapfer gewesen, hatte sie doch das erste Mal strenge Rutenwichse bekommen, noch dazu auf die nackte Haut. Die Birkenrute war ziemlich zerfleddert und für ein weiteres Mal unbrauchbar. Überall lagen Splitter auf dem Boden herum. Madame bedankte sich bei dem Mann für seine Hilfe und sein Entgegenkommen.
Lena wischte sich derweil die Tränen ab, während sie mit der freien Hand ihren furchtbar schmerzenden Hintern tröstete.
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