Sie spürte die vielen Striemen auf ihrer zarten Haut, schluchzte über die böse Zurichtung ihres armen Hinterns. Lena konnte kaum ruhig stehen, so weh tat ihr Popo.
„Ich bezahle die zerschundene Rute natürlich und kaufe gleich noch eine neue dazu! Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe. Es war lange überfällig, dass Lena mal so richtig Haue bekommt und ich glaube, dass ihr dies eine Lehre sein wird!“
Der ältere Mann schmunzelte. Er hatte ja schon manches gesehen, aber der Anblick dieses wunderschönen Mädchenpopos, der so ausgiebig mit einer seiner Ruten bearbeitet wurde, war schon ein ganz besonderes Ereignis gewesen. Er sah aufmerksam zu, wie Lena ganz vorsichtig und mit verkniffenem Gesicht ihre Unterhosen zuband und der hübsche gepeinigte Hintern von den Unterröcken gnädig verdeckt wurde. Dann erst fand er seine Stimme wieder, die etwas zitterte.
„Die erste Rute ist ein Geschenk des Hauses! Die zweite packe ich Ihnen gleich ein. Falls Sie Interesse haben? Wir führen auch ausgezeichnete Rohrstöcke in jeglicher Länge und Stärke. Die kurzen Stöckchen sind sehr praktisch, wenn Sie im Zug oder mit der Droschke unterwegs sind. Dann bleiben Sie bequem sitzen, legen das Mädel einfach übers Knie und den Rest erledigt das spanische Rohr!“
Madame war begeistert! Zu Lenas Entsetzen packte der Korbmacher, außer dem kürzeren Erziehungshelfer, auch noch einen normal langen Rohrstock zu der nagelneuen Birkenrute dazu. Nachdem die Gouvernante bezahlt hatte, verließen die beiden Damen das Geschäft. Lena tat der Hintern derart weh, dass sie mit schmerzlich verzogenem Gesicht neben Madame lief. Die Lust auf einen netten Einkaufsbummel war ihr gründlich vergangen. Trotzdem bestand Madame Claire darauf, noch einige Kurzwaren, sowie ein neues Kleid für Lena zu bestellen. Zum Glück war der Schneider ein Fachmann, so dass das Maßnehmen nicht allzu lange dauerte. Endlich bestiegen die beiden Frauen wieder die Droschke. Zu Lenas Glück waren die Sitze weich gepolstert. Dennoch erinnerte sie jedes einzelne Schlagloch im Straßenbelag an ihre misshandelte Kehrseite. Zuhause rannte sie gleich auf ihr Zimmer. Madame erlaubte ihr großzügigerweise, dass sie heute dem Abendessen fern bleiben durfte. Lenas brennender Arsch verdarb ihr den Appetit! Nachdem sie den Popo in eiskaltem Wasser gebadet hatte, legte sie sich in ihr jungfräuliches Bett. Eine bleierne Müdigkeit überwältigte Lenchen nach wenigen Minuten, schenkte ihr einen gnädigen Schlaf.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.