Und so geschah es, dass Claudia sich bald in aller Öffentlichkeit an der Seite ihres neuen Leibwächters zeigte. Sie ließ sich auf jedem Empfang Arm in Arm mit ihm sehen. Und schließlich verbrachten sie auch die Nächte danach zusammen.
Klatsch und Empörung kochten über. Aber ein Aufschrei ging durch die Reihen der Aristokratie, als sie dann auch noch öffentlich ihre Verlobung bekannt gaben. Das Ansehen ihres Vaters nahm natürlich größten Schaden. Doch er stand stabil zu seinem geliebten Kind.
Nicht nur, dass er im Angesicht des gesalbten Pöbels Größe zeigte, auch gegenüber des ungleichen Paars zeigte er sich großzügig. Er schenkte den frisch vermählten einen Landsitz, weit außerhalb von Rom...
Der Skandal fand seinen Höhepunkt, als Claudia im großen Hochzeitszug durch die Stadt zog. Das einfache Volk schrie sich vor Begeisterung heiser. Claudias Vater musste anschließend von all seinen Ämtern zurück treten. Doch das Glück seiner einzigen Tochter war ihm wichtiger. Zum Dank bekam er bald einen ersten Enkel...
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...Zufrieden saß Claudia nun in der nachmittäglichen Herbstsonne und ließ ihre schönen schlanken, nackten Beine baumeln.
Ihre blauen Augen blinzelten im Gegenlicht. War das nicht ein Fuhrwerk, dort am Horizont?
Doch es war noch zu weit weg, um genaues zu erkennen. So döste sie einfach weiter vor sich hin, während sich ein Schmetterling auf ihrer bloßen Schulter niederließ.
Während das harmlose Insekt kitzelnd über die zart gebräunten Haut spazierte, es fühlte sich sehr angenehm an, glitt die Blonde in leichten Schlaf.
Claudia wurde erst wieder wach, als ihr Söhnchen durch verlangendes Brüllen seinen ebenfalls erwachten Appetit ankündigte.
Da blieb der jungen Mutter wohl nichts anderes übrig. Sie fühlte sich vollkommen unbeobachtet und entblößte die linke Brust. Sofort strebte der kleine Kostgänger auf das rosige Signal im Zentrum zu. Schmatzend begann er an der erwartungsprallen Erbse zu saugen. Gierig drückten sich kleine Hände in die volle Rundung, als würden sie die kostbare Ladung aus der Tiefe herauf pumpen. Dann begann er gierig zu trinken...
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