...Nefret wollte die rührende Szene keinesfalls stören. Sie stand schon eine ganze Weile im Tor und beobachtete das erwärmende Bild. Mit einem dezenten Räuspern machte sie sich schließlich bemerkbar.
Anfangs glaubte Claudia an eine Geisterscheinung. Träumte sie noch? Das waren Bilder aus einer anderen Zeit, die sie nur zu gern vergessen hatte. Doch das Gesicht der Frau hatte sie in guter Erinnerung. ...Dann trat begreifendes Erkennen an die Stelle von Erschrecken. Wortlos fielen sich die Frauen unter Tränen in die Arme.
Lange saßen sie anschließend im Garten beisammen. Man tauschten beim guten Wein der eigenen Ernte Erinnerungen aus. Die schlimmen Teile umschiffte man jedoch dezent.
Und endlich kam Claudia auf ihren Mann zu sprechen. Jetzt war man endgültig in der Gegenwart angekommen.
„Er ist zwar nicht der Schönste, dafür aber ein Fels in der Brandung. Auf meinen narbigen Riesen lasse ich nichts kommen. Einen besseren Mann, kann Frau gar nicht finden.“ ...Stolz flog ihr Blick zur Wiege. Anschließend straffte sie ihr weißes Gewandt über dem Bauch. Die gut entwickelte Rundung zeigte deutlich an, dass Claudia schon wieder schwanger war.
„Ich hätte nie gedacht, dass ich nach dem Erlebten je wieder Lust empfinden könnte. Doch dieser schwielige Gigant besitzt eine Zärtlichkeit, die man seinem Äußeren nicht ansieht. Und seit unser Söhnchen da ist, begehrt er mich nur noch mehr. Seit meine Knospen tropfen, ist er noch geiler auf meine dicken Melonen, als er es eh schon war. Doch das ist auch gut so. Denn der Kleine kommt gar nicht so schnell mit dem Melken nach. Sie spannen schon wieder, als wollten sie gleich platzen. Da ist es eine richtige Erlösung, wenn sich auch dein starker Mann wieder in einen echten Milchbubi verwandelt...
Und als wüssten sie, dass von ihnen die Rede war, zogen sich die kleinen Erbsen Claudias hart zusammen, ...und durchfeuchteten sodann das dünne Tuch.
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