Claudia und der Gladiatorenspeer

Nefret die Hetäre - Teil 17

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Claudia und der Gladiatorenspeer

Claudia und der Gladiatorenspeer

Peter Hu

Und ehe Nefret noch weiter darüber nachsinnen konnte, kamen auch schon die Landmänner vom Feld.
Die Kerle waren hungrig und sangen schmutzige Lieder. Auch der hühnenhafte Ursus hielt da kräftig mit. Als sie jedoch die Stube betraten, verstummten sie peinlich überrascht. Manch Einer wurde sogar rot im Gesicht. Denn mit dem feinen Gast hatte hier niemand gerechnet.

In Claudias Küche wurde wirklich vorzüglich gespeist, da hatte der Maler nicht übertrieben. Aber Nefret war froh, ihn endlich einmal los zu sein. Nur die arme Melante tat ihr jetzt leid. Nefret hatte direkt ein schlechtes Gewissen, weil sie die arme Magd im Landgasthaus allein mit ihm zurückgelassen hatte. Aber schließlich hatte Melante ja ein eigenes Zimmer; ...mit starkem Türriegel.

Nachdem die Arbeiter gesättigt waren, wurde der nächste Arbeitstag besprochen.
...Nachdem der Hausherr sein Gesinde also dazu ermahnt hatte, den kommenden Tag ausgeschlafen zu beginnen, wünschte er eine gute Nacht, und entließ die Männer in den Feierabend.
Er selbst lief in dieser Nacht keine Gefahr, sich allzu sehr zu erschöpfen. Denn sein Weib saß noch die ganze Nacht mit Nefret am knisternden Kaminfeuer...

...Die Sonne stand schon hoch am Himmel, als die beiden Freundinnen im Garten beim Frühstück saßen. Da rollte erneut ein Fuhrwerk vor. Melante und Antonio stiegen an verschiedenen Seiten heruntr. Der Maler trug eine feurige Bissspur an der Nase…
Woher die wohl stammen mochte?…

„Er ist ein ausgezeichneter Maler, aber leider auch ein unverbesserlicher Wüstling“, ...lachte Claudia aus vollem Herzen.
„Die rot geschwollene Knolle, wird ihm hoffentlich eine Lehre sein.“

Melante straffte sich derweil als stolze Siegerin. Sie drückte sich unmissverständlich eng an Nefrets schönen Körper. Sonnenklar, zu wem sie gehörte.
So verbrachten sie noch einen Tag auf dem Faustus-Hof. Dann war es Zeit für den Abschied
Nefret drängte es jetzt förmlich nach Rom zurück. Ihr Geschäft hatte sie schon viel zu lange vernachlässigt. Ihre Stammkunden würden es ihr wohl schon übel nehmen...

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