Rebekka zappelte wie besessen, presste die Hände auf den Hintern, um ja nichts mehr drauf zu kriegen. Ihr großer Po zeigte deutlich die Abdrücke von Herrn Bergers Handfläche. Paul versprach ihr, dass er sie gleich nochmal übers Knie legen würde, sollte sie keine Einsicht zeigen. Rebekka gelobte Besserung, versprach ihm von nun an ganz artig zu sein. Paul lächelte zufrieden.
Von diesem Tag an standen drei Mädchen in den Pausen zusammen. Es handelte sich um Maria, Alina und Rebekka. Die Jungs und vor allem die Mädchen der 12 A sprachen bald vom Club der roten Popos. Manche Schülerin war fast ein bisschen neidisch auf diese verschworene Gemeinschaft.
Es war jederzeit möglich dieser informellen Vereinigung beizutreten. Voraussetzung war, dass Herr Berger die eigene Kehrseite kunstgerecht behandelte. So wie Rebekka wollte es aber keine haben, daher hielten sich die Kandidatinnen erst einmal zurück. Die Jungs sowieso, da sie lieber wie Herr Berger sein wollten. Es imponierte ihnen, dass er einfach durchgriff und keine Angst vor etwaigen Konsequenzen zu haben schien. Deshalb benahmen sie sich vorbildlich, was den jungen Damen etwas schwerer fiel. Nachts träumten sie von ihrem Lehrer, während sich die Hände in den Pyjamahosen verirrten. Selbst Anita, die Klassenbeste, streichelte ihr Mäuschen, stellte sich dabei vor, wie ihr der Popo versohlt wurde. Zugegeben hätte sie es natürlich nicht, aber es juckte sie schon arg. Zuerst landeten aber Janina und Isabelle über Herrn Bergers Schoß. Beide erwischte er mit einem Spickzettel, was ihnen zwei feuerwehrrote Hinterteile einbrachte. Der Club der roten Popos konnte sich über mangelnden Nachwuchs ganz sicher nicht beklagen. Nun waren es schon fünf Mädels, die ihm angehörten. Es betraf jetzt schon die knappe Hälfte der 12 A. Für die Mädchen war es wie eine Auszeichnung, wenn sie diese Erfahrung gemacht hatten. Man könnte sagen: es war hip!
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