Aus dem Schornstein stieg eine dünne Rauchsäule auf. Wir nahmen die schmale, holprige Zuwegung und näherten uns dem Gehöft.
Der Farmer war sehr misstrauisch. Er sah uns von weitem kommen und empfing uns vor seinem Haus mit vorgehaltenem Jagdgewehr. Wir waren noch etwa 10 Meter entfernt, da spannte er den Hahn seiner Flinte.
„Halt! Das reicht! Was wollt ihr?“
Wir nannten unser Begehr, nämlich Lebensmittel zu tauschen. Er war hoch zufrieden, als wir ihm Schmerztabletten anboten, die in New USA tatsächlich wieder hergestellt wurden und sicherte sein Gewehr.
Im Tausch gegen eine Packung hochwirksamer Schmerzmittel und eine Packung Rasierklingen überließ er uns Brot, Milch, Eier, etwas Butter und noch ein paar Kleinigkeiten. Ihn auszufragen hatten wir uns nicht getraut, denn er schien sich mit den Machthabern arrangiert zu haben. Wie ein Opfer wirkte er nicht gerade und ganz offensichtlich blieb er misstrauisch und wachsam bis zum Schluss. Sein Gewehr immer griffbereit, behielt er uns im Auge, bis wir um die nächste Waldecke bogen und aus seinem Sichtbereich verschwanden.
Wir zogen noch ungefähr eine Meile weiter, bevor wir im nächsten Wäldchen an einem idyllisch gelegenen See eine Rast machten. Zeit für ein ausgiebiges Frühstück mit Spiegeleiern und Kaffee, zubereitet über dem offenen Feuer. Der Morgennebel hatte sich zwischenzeitlich komplett aufgelöst und die Sonne schon eine Menge Kraft. Sie verdrängte mit Macht die morgendliche Kühle. Es war an diesem sonnenbeschienenen Platz so schön …
Ohne mich zu fragen begann Kris plötzlich ihren gut gewachsenen jungen Körper freizulegen. „Komm lass uns die Gelegenheit nutzen und ein Bad nehmen. Wer weiß wann wir uns wieder waschen können.“ Sie sucht Seife in ihrer Satteltasche mit den persönlichen Dingen und flitzte mit lebhaft auf- und abhüpfenden Titten zum Ufer.
Conanicut Island entgegen
Nach dem großen Sterben – Die Bruderschaft
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Conanicut Island entgegen
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