Cosimas Zwiespalt

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Cosimas Zwiespalt

Cosimas Zwiespalt

Wulff Triebsch

So lust-erregend, berührte Manuel meine Schultern, meine Arme, meinen Hals und meine Brüste, dass ich glaubte, ein Nervenstrang führe direkt zu meinem Schoß. Feucht-nass fühlte sich meine Liebespforte zwischen meinen Schenkeln an, und meine Gefühle taumelten von der Sehnsucht, endlich eine Frau zu werden, hin zur Lust auf Manuels Schwanz. Ich verlor jede Kontrolle über mich und rief ihm im Rausch meiner Sinne sogar zu: ‚Bitte nimm mich!‘
Erst jetzt krönte Manuel seine Bemühungen, stieß seinen Schwanz kraftvoll in meine Liebespforte, wo er lange verharrte. Sein Glied schien mich ganz auszufüllen, eins zu werden mit meinem Schoß. Im Taumel der Ekstase zuckte und bebte mein Körper einem gemeinsamen Orgasmus entgegen. Schmatzend vermischten sich unsere Säfte, als Manuel sein Sperma tief in mich ergoss, nicht einmal, nicht zweimal – sondern mehrmals.
Erst jetzt, als sich mein Schoß wieder leer anfühlte, klang mein Orgasmus ab. Ich horchte in mich hinein, spürte einen leichten Druck zwischen meinen Schenkeln - ich war eine Frau. Nur eine unscheinbare Blutspur auf dem Handtuch unter mir war zu sehen, daneben ein großer Fleck, der von unseren vermischten Säften zeugte.
Ich hätte mir mehr Zeit mit Manuel gewünscht. Doch er hatte sich für eine Kunsthochschule fernab entschieden, und ich nahm vor Ort ein Studium für digitale Medien auf. Auch seine Handy-Anrufe, seine Chat-Nachrichten konnten mein Verlangen nach Sex nicht stillen. Ein Mann hatte mehr zu bieten als nur das. So begann ich, mich vor Ort umzuschauen.

Gabriel hatte an unserer Hochschule einen Lehrauftrag für digitale Fotografie. Er schien zu spüren, dass ich mich mehr für ihn als für seine Fotografie interessierte. Seinen Wunsch, für ihn Modell zu stehen, lehnte ich ab, aber seine Einladung zu einem Diner zu zweit nicht.

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Gedichte auf den Leib geschrieben