Mein Interesse an seinem Fotostudio wurde erst wach, als ich erfuhr, dass gleich daneben seine Wohnung war.
So fanden wir uns eines Tages dort bei einem Glas Wein wieder, tauschten erst Blicke, dann zarte Berührungen aus. Als wir endlich eng umschlungen im Bett lagen, erkundeten Gabriels Hände ausgiebig meinen Körper, meine Brüste, durchfuhren den zarten Flaum meiner Schamhaare auf der Suche nach dem, was sich dazwischen befand: meine feuchten Schamlippen, mein praller Kitzler und der Zugang zu meinem Schoß.
Wie damals bei Manuel spürte ich auch bei Gabriel Schauer der Wollust durch meinen Körper ziehen. Ich dachte nur noch an seinen Schwanz. Warum war dieses Ungetüm noch nicht in meinen Schoß eingedrungen? Ich war doch längst bereit. Meine flehentliche Blicke sagten ihm nur eines: 'Bitte nimm mich doch endlich!'
Sein Schwanz drang in mich ein und löste schon nach wenigen Stößen einen ersten Orgasmus aus, dem weitere folgten, die wie ein Gewitter durch meinen Körper zogen.
Schon der Gedanke an die nächste Begegnung mit Gabriel erregte mich so sehr, dass ich mich nur in einem dürftigen Kleid auf den Weg zu ihm machte. Darunter war ich nackt. Schließlich wollte ich keine Zeit verlieren, damit er mich möglichst rasch in seinem Bett durchficken konnte. - Ich begehrte ihn, musste ich mir eingestehen!
– Und nun war ich Manuel wieder begegnet! – Welch Zwiespalt!
Er war inzwischen ein gefragter Galerist, der sich auf die Förderung künstlerischen Nachwuchses spezialisiert hatte. Sein Geschäft war vollgestopft mit Bildern, die er mir unbedingt zeigen und auch erklären wollte. Ich schüttelte den Kopf. Warum dieser Umweg, wenn er mich doch gleich vögeln konnte.
„Läufst du noch Marathon?“, fragte ich, ohne ihm zu sagen, was ich eigentlich wissen wollte.
„Nur noch ab und zu, und nur Halb-Marathon.
Cosimas Zwiespalt
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Cosimas Zwiespalt
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