Cosimas Zwiespalt

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Cosimas Zwiespalt

Cosimas Zwiespalt

Wulff Triebsch

„In seiner Galerie am Marktplatz“, erklärte ich ihm erleichtert, wischte mit einem Handtuch seinen Samen zwischen meinen Schenkeln ab und verschwand in seinem Badezimmer.

Manuel berichtete einige Tage darauf, Gabriel hätte bei ihm vorgesprochen und sich nach Gunda erkundigt. Er hätte ein Treffen arrangiert. Es wäre gut, wenn ich dazu käme. Es gäbe mehr zu tun als gedacht. Denn Gabriel hatte ihn überredet, seine Galerie um einen Online-Katalog im Internet zu erweitern.
„Ich werde dabei sein, mein Liebster!“, hatte ich Manuel zugesagt, nicht ohne eine gewisse Sorge, dass meine beiden Liebhaber bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal aufeinander trafen.
So standen wir uns wenige Tage später in Manuels Galerie gegenüber, Manuel, Gabriel und ich. Manuel überreichte Gabriel einen Stapel Papier, jedes Blatt einzeln.
„Darauf findest du alles, was für den Online-Katalog aufgenommen werden muss“, erklärte er.
„Viel Arbeit“, erwiderte Gabriel und deutete auf mich.
„Die kann Cosima erledigen.“ - Ich nickte.
„Wenn nötig, nutzen wir auch die Wochenenden“, meinte Manuel mehr zu mir gewandt.
„Abends nach getaner Arbeit erholen wir uns gemeinsam bei einem Glas Wein.“ Ein Lächeln huschte über sein Gesicht, als sein Blick auf ein breites Bett in einer Ecke der Galerie fiel.
„Wir könnten hier auch übernachten – und gemeinsam frühstücken.“ Er schaute mich lange an.
„Aber nur, wenn du einverstanden bist, Cosima.“
Ich erschrak noch nicht einmal bei dem Gedanken, gemeinsam mit Gabriel und Manuel die Nacht hier in der Galerie zu verbringen, sei es bei der Arbeit, oder anschließend im Bett zu dritt. Ich spürte sogar ein gewisses Verlangen danach, strich erst Gabriel über die Wange, gab danach Manuel einen Kuss und ließ meinen intimen erotischen Fantasien freien Lauf, bald das Bett mit beiden Männern zu teilen.

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