Damenbesuch

Geschichten vom Anfang der Sinnlichkeit

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Stayhungry

In diesem nicht endenden Sinnestaumel, der wie selbstverständlich Teil seines Lebens geworden war, fühlte er sich in einem himmlischen Traum mit diesen sündigen Engeln und manchmal schreckte er hoch aus dem Schlaf, weil er geträumt hatte, dies sei alles nur geträumt. Doch die Wünsche nach Terminen in seinem Profil bewiesen ihm stets, dass seine Befürchtungen unbegründet waren.

Ein Tässchen unbekleidet einzunehmen, war durchaus beliebt, doch Tee wurde eher selten gewählt. Das kam ihm entgegen, denn schon der Duft von frischem Espresso betörte ihn. Dazu kam ja kam noch jener des Unterleibes der Dame, und so verzückte ihn eine befriedigende Erregung. Starker Kaffee zeigte irgendwann seine Wirkung und manche bat ihn kess mit sich, wenn sie sich lustvoll erleichterte. Dann genoss er den Blick zwischen ihre Beine und den strengen Duft des göttlichen Gebräus, der letztlich nur veredelt die Dame wieder verließ. Seine unverhohlene Begeisterung erntete fast immer Heiterkeit und war manches Mal der Beginn der intimen Begegnung. Sabrina, eine kesse Brünette mit süßen kleinen Brüsten und großer Klitoris wollte ihm wohl die Grenzen seiner Zusicherung, alle Wünsche der Damen zu erfüllen, aufzeigen. Leck mich sauber! befahl sie mit biestigem Blick und hatte wohl damit gerechnet, Abscheu und Verzagtheit, nicht aber freudige Erregung in ihm zu wecken. Ihr schallendes Lachen spiegelte ihre entsetzte Verblüffung wider, als er seine Mund freudig zwischen ihre Schenkel drängte. Überrollt vom eigenen Wagemut gab sie sich wollüstig dem reinen Trieb hin, war laut und küsste ihn schmerzhaft und gierig, der doch besudelt war von ihr. Ihm steigerte der Geschmack zweier Lüste nur den eigenen Gewinn in der oralen Verwöhnung der Dame. Die Begattung war animalisch und auch nach dem Kleinen Tod überkam sie keine Reue.

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