Dancing Queen

Die frühen Jahre - Episode 1

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Dancing Queen

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Lenard D. Blixen

Eigentlich wollte ich gar nicht reinkommen, aber draußen war es eine Gluthitze und ich hatte keine Lust, mich sogleich wieder aufs Rad zu schwingen. Vielleicht bekam ich ja eine kalte Cola. Bei uns daheim gab's sowas nicht, und damals hab ich noch die schwarze Besatzerbrause getrunken, wenn ich die Möglichkeit dazu bekam. Außerdem hätte ich niemals daran gedacht, wie kurzweilig die Wartezeit vergehen sollte, bis Rüdiger von der Nachhilfe kommen sollte.

Offensichtlich hatte Frau Mahler gerade gebadet oder zumindest geduscht. Sie hatte ein Handtuch wie einen Turban um ihren Kopf gewickelt. Normalerweise hatte Frau Mahler blonde, halblange Haare. Ansonsten war sie schlank und etwas kleiner als ich. Ich schätzte sie auf um die 40, und sie sah wirklich gut aus, trotzdem sie eines dieser so spießigen, kleingeblümten Hauskleidchen aus Kunstfaser trug.

„Geh schon mal ins Wohnzimmer, setz Dich, wo Du möchtest. Möchtest Du eine Cola?“, fragte sie mich, wie ich schon vermutet und gehofft hatte, denn bei Mahlers gab es meistens Cola.

Während ich mich in einen der Sessel setzte, hörte ich, wie sie in der Küche die Cola in ein Glas schüttete. Mit dem Glas in der Hand kam sie ins Wohnzimmer und stellte es mir auf den Tisch.

Dabei konnte ich einen Blick in ihren Ausschnitt erhaschen, denn sie hatte die oberen beiden Knöpfe nicht zugemacht und trug unter dem Hauskleidchen außer einem feinen Goldkettchen offensichtlich nichts! Zwei wunderschöne kleine Tittchen strahlten mich an. Ich strahlte zurück! Einen Moment später war es jedoch schon wieder vorbei mit dem herrlichen Anblick. Frau Mahler stellte die Stereoanlage an, so eine futuristische Kompaktanlage mit einer spacigen Acrylhaube. Gerade spielten sie die aktuellsten Top-20-Hits jener Jahre. Wenigstens nur so laut, dass wir uns noch unterhalten konnten.

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