Je mehr ich mich mit meinen Erlebnissen beschäftige, desto mehr Einzelheiten fallen mir wieder ein. Hier sind natürlich hauptsächlich die erotischen Erlebnisse gemeint, denn die sind ja Thema dieser Geschichten-Reihe.
Es musste so Anfang bis Mitte der achtziger Jahre gewesen sein. Damals wohnte ich in einem Vorort einer größeren Stadt im Ruhrgebiet. Trotzdem hatte ich das Glück, während meiner Kindheit und Jugend in einem Einfamilienhaus mit Garten aufzuwachsen.
Ich ging noch zur Schule und müsste so um die 18 Jahre alt gewesen sein. Ich hatte noch keinen Führerschein und war mit dem Fahrrad unterwegs. So auch an jenem Nachmittag. Ich war auf dem Weg zu meinem Schulkollegen Rüdiger. Er wohnte mit seiner Familie circa zwei bis drei Kilometer entfernt in einer Hochhaussiedlung. Ich glaube, mich erinnern zu können, dass die Häuser so acht Etagen hoch waren. Jedenfalls hatten sie Aufzüge. Jene kleinen Blechkästen, ein Meter auf 1,80 Meter. Innen grau gestrichen, mit einer Tür mit diesem länglichen Fenster mit goldeloxiertem Rahmen. Die Knöpfe waren noch mechanisch, rund, weiß und mit einem Kontrollbirnchen drinnen. Es muffte darin immer nach Schmieröl und Bohnerwachs.
Jedenfalls, als ich dort angekommen war, stellte ich mein Rad vor dem Haus in einen Fahrradständer und drückte den entsprechenden Klingelknopf. Die Stimme von Rüdigers Mutter fragte: „Ja bitte?“
Ich antwortete. Frau Mahler drückte den Türöffner. Mit dem Lift fuhr ich nach oben; an die Etage kann ich mich aber nicht mehr erinnern.
„Hallo Lenni!“, begrüßte sie mich an der Tür.
„Tag Frau Mahler, ich wollte den Rüdiger abholen, wir wollten mit dem Rad ein wenig rumfahren.“
„Der Rüdiger ist nicht da, der ist grad zur Nachhilfe. Aber wenn Du willst, kannst Du ja hier warten.“ Sie ließ mich rein.
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