Maren
Daniel las die Nachricht mehrmals, konnte es immer noch nicht fassen, dass diese schöne Frau es ernst meinte und sich mit ihm treffen wollte.
Aber ihre Erregung im Ultraschall Raum hatte er deutlich gespürt und auch ihr leises Stöhnen, als er ihre Brust gedrückt hatte, war eindeutig!
Daniel nippte an seinem inzwischen kaltem Früchtetee, bevor er ihr antwortete.
Liebe Maren,
Du würdest mich sehr glücklich machen, wenn wir uns nach meiner Entlassung treffen könnten!
Ich lebe nun schon fast 14 Jahre allein und hatte mir nach meiner Scheidung geschworen, nie wieder eine Frau so dicht an mich ran zu lassen. Doch Du hast bei mir etwas in Gang gesetzt, was ich schon verloren glaubte.
Deine sanften Berührungen, der Duft Deiner Haut und dann unser Kuss, haben mich verzaubert.
Als ich Dich im Arm hielt und die Konturen Deines schlanken Körpers fühlte, musste ich mich sehr beherrschen, um nicht meiner Lust nachzugeben. Ich spürte Deine Erregung unter meiner Hand und auch Dein leises Stöhnen hat mir gezeigt, dass es Dir genauso geht!
Ich will mehr davon!
Daniel
Er legte das Handy auf den Nachtschrank und lehnte sich zurück. Seine Gedanken spielten verrückt. Er malte sich aus, wie ihr erstes Treffen verlaufen würde. Ob sie zu ihm in die Wohnung kommen würde oder sie es lieber in einem Hotel, auf neutralen Boden hätte? Er konnte sich nicht vorstellen, dass ihr erstes Treffen in ihrer Wohnung stattfinden würde, allerdings fühlte sie sich dort am sichersten!
Sie sollte die Entscheidung treffen, entschied sich Daniel.
-*-
Zwei Tage später, die Schwester überreichte ihm den vorläufigen Entlassungsbericht und meinte: „Wir sehen uns ja bald wieder, wenn sie ihre neue Aortenklappe bekommen!“ Sie lachte und fügte dann noch hinzu: „Wir freuen uns auf sie ganz besonders!“ Dabei kniff sie ein Auge verschwörerisch zu.
Was sie damit wohl meinte?
Hatte Maren etwas verlauten lassen, oder freuten sie sich, weil er einen nicht unerheblichen Betrag für die Kaffeekasse da gelassen hatte.
Maren sah er nicht mehr, aber sie hatten ja regen Handykontakt und beim letzten Mal hatten sie auch ihre Adressen ausgetauscht.
Als er seine Wohnung betrat, wurde ihm auf einmal bewusst, wie verlassen er eigentlich war.
Zuerst alle Fenster öffnen, um die abgestandene Luft rauszulassen. Dann die Blumen begießen, die schon ihre Köpfe hängen ließen.
Nachdem er noch seine schmutzige Wäsche in die Waschmaschine gesteckt hatte, entkleidete er sich und duschte erst mal ausgiebig. Im Krankenhaus war es immer eine aufwändige Prozedur gewesen, da immer die Kontakte der Monitorüberwachung auf der Brust klebten.
Daniel und die Gräfin
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Daniel und die Gräfin
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