Daniela

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Daniela

Daniela

Sven Solge


Es vergingen anderthalb Wochen, bevor er Daniela im Studio der Modefirma wieder sah. Sofort spürte er ihre Ablehnung, als er ihr den Chip mit ihren Fotos überreichte. Sie bedankte sich wortkarg mit einem geflüsterten „Danke“ und drehte sich sofort weg. Doch nach wenigen Schritten kam sie zurück und fragte ihn: „Du hast doch sicher noch Kopien von diesen Fotos auf deinem PC? Ich möchte, dass du die löscht. Sollte ich irgendwo ein Foto von mir entdecken, verklage ich dich! Hast du mich verstanden?“
„Daniela, bitte. Es tut mir leid, dass ich so unaufmerksam war. Ich mag dich sehr gerne und würde dich gerne näher kennenlernen. Natürlich werde ich keines deiner Fotos veröffentlichen. Darauf gebe ich dir mein Ehrenwort!“
„Auf dein Ehrenwort kann ich verzichten, mach einfach das, worum ich dich gebeten habe!“ Dani drehte sich sofort wieder um und verschwand im langen Flur, nur das harte Geräusch ihrer Absätze klang noch lange in seinen Ohren nach.
„Was seid ihr Männer doch bloß einfach gestrickt. Kaum seht ihr eine nackte Pussy, klappt euer Schwanz wie ein Taschenmesser in der Hose auf und muss in der Pussy versenkt werden. „Hauptsache, euer Sperma wird weiter verteilt.“
Lisa, die das in einem sehr verächtlichen Ton gesagt hatte, lehnte im Türrahmen und schaute Martin vorwurfsvoll an: „Glaubst du wirklich, dass Daniela dir noch mal eine Chance gibt? Sie hat mir erzählt, wie du dich an sie rangemacht hast und das nach dem Erlebten mit König und danach schaust du sie nicht mal mehr mit dem Arsch an. Ich glaube, bei ihr hast du bis in alle Ewigkeit verschissen.“
„Aber ich war doch so intensiv mit der Bearbeitung der Fotos beschäftigt und war selbst so überrascht, wie gut die gelungen sind, dass ich ihr Weggehen gar nicht mitbekommen habe.“
Martin schien geknickt zu sein, er war wohl selbst von dem Ereignis überrascht worden.

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Merci

schreibt sapita

Vielen Dank für die schöne Geschichte. Ich freue mich schreiben Sie immer noch. Alles Gute!

Gedichte auf den Leib geschrieben