Eines Tages kam er Danielas Wunsch nach und löschte ihre Fotos. Allerdings behielt er ein Foto, druckte es sogar klein aus und schob es in die Tasche seiner Handyhülle, um es immer bei sich zu haben.
Da die Aufträge vom Modehaus König vorerst ausblieben, gab es im Studio nicht viel zu tun. Und die wenigen Porträtfotos, die er in seinem Atelier privat machen konnte, reichten nicht, seine Fixkosten zu decken. Deshalb wandte er sich einem neuen Medium zu, welches er schon kurz nach seiner Ausbildung zum Fotografen zeitweise praktiziert hatte. Er machte Gipsabdrücke von Körperteilen und stellte mit diesen Negativformen Positive her.
Dieser neue Berufszweig lief nach wenigen Wochen so gut, dass er über Wochen ausgebucht war.
Es waren überwiegend Frauen, die von ihren Brüsten einen Abdruck haben wollten. Zum einen, um später im Alter zeigen zu können, wie schön ihre Brüste einst gewesen waren, oder ihren Partner damit zu überraschen. Aber auch vom Po oder vom ganzen Torso machte er Abdrücke. Auch von der Vulva schreckten Frauen nicht zurück, was für Martin oftmals Überwindung kostete, denn immerhin war Martin meistens alleine in seinem Atelier. Er überlegte, sich eine weibliche Angestellte zu suchen, die ihm zur Hand gehen konnte und gleichzeitig als „Anstandswauwau“ diente. Aber um sich eine Angestellte leisten zu können, müsste das Fotogeschäft wieder besser laufen.
Von den wenigen Männern, die verschämt zu ihm kamen, um einen Abdruck von ihrem erigierten Penis machen zu lassen, hätte er nicht leben können. Es war für die meisten Männer schwierig, eine Erektion so lange aufrechtzuerhalten, bis der Gips abgebunden hatte. Weder mit Viagra oder Pornos ließ sich das bewerkstelligen, erst mit einer Latex-Abformmasse hatte er einige annehmbare Ergebnisse.
Daniela
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Daniela
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Merci
schreibt sapita