Daniela

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Daniela

Daniela

Sven Solge

“, sagte er leise. „Bitte sei mir nicht mehr böse! Ich kann mein Verhalten doch nicht mehr ungeschehen machen, bitte verzeih mir!“
Wie ein kleiner Lausbub, der beim Äpfelklauen erwischt worden war, stand er vor ihr und schaute sie mit seinen traurigen Hundeaugen erwartungsvoll an.
Daniela lächelte, strich ihm zärtlich über die Wange und hauchte ihm dann einen sanften Kuss auf die Lippen. „Ich verzeihe dir!“
Sie wollte sich zurückziehen, doch Martin hielt sie am Arm fest und zog sie an sich. Ihre Lippen prallten etwas zu heftig aufeinander, aber das spürten sie beide nicht mehr, weil der Kuss alles überspielte, was sie in dem Moment empfanden.
„Hier wird gearbeitet und nicht geknutscht!“, hörten sie plötzlich Lisas Stimme, die lachend in der Tür stand. „Habt ihr euch endlich wiedergefunden?“ Es war ja nicht mehr auszuhalten mit euch beiden Sturköpfen, wie ihr umeinander herumschlichen seid.“
Erschrocken waren die beiden auseinandergefahren, doch als Martin Lisa erkannte, zog er Daniela wieder in die Arme: „Sie hat mir verziehen und ich verspreche ihr, nie wieder so unaufmerksam zu sein.
Lisa hob nur die Hand und drehte sich lachend weg.
Martin schaute verliebt auf Dani herunter.
Er fragte sie: „Kommst du mit zu mir, wenn ich hier fertig bin?“
„Nein!“, sagte Daniela und blickte ihn von unten herauf spitzbübisch an.
Erschrocken riss Martin die Augen auf. Aber bevor er etwas sagen konnte, sagte Daniela: „Du kommst bitte mit zu mir, ich habe mit dir noch ein Hühnchen zu rupfen.“
                                                                                        -*-

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Merci

schreibt sapita

Vielen Dank für die schöne Geschichte. Ich freue mich schreiben Sie immer noch. Alles Gute!

Gedichte auf den Leib geschrieben