Etwas verlegen standen sie sich im engen Flur ihrer Wohnung gegenüber und als Martin keine Anstalten machte, sie etwas intimer, eventuell mit einem Kuss zu begrüßen, schüttelte Daniela etwas verständnislos den Kopf.
„Komm, gehen wir ins Wohnzimmer. Möchtest du ein Glas Sekt oder lieber einen Kaffee oder Tee?“, fragte sie ihn.
Jetzt kam Bewegung in Martin: „Ich glaube, ein Glas Sekt wäre ganz gut. Ich bin ehrlich gesagt etwas nervös.“
„Warum bist du nervös, du bist doch sonst die Selbstsicherheit in Person?“
Martin lachte etwas verhalten auf: „Vielleicht liegt es an deiner Drohung, mit mir noch ein Hühnchen rupfen zu wollen.“
Dani legte ihm eine Hand an die Wange und schaute ihn mitleidig an: „Oh, hast du Angst, dass ich dir etwas Böses antun könnte? Keine Bange, ich tue dir schon nichts Schlimmes an, aber eine Erklärung über dein Verhalten bei meinem Shooting bei dir hätte ich schon gerne. Habe ich bei dir so wenig Eindruck hinterlassen, nachdem du dein Ziel erreicht hattest, mich zu ficken?“ Sie streichelte über seine Wange und im nächsten Moment klatschte ihre Hand auf die gleiche Stelle. Das war das Hühnchen und nun gehen wir zum gemütlichen Teil über.“
Daniela wandte sich lächelnd ab und holte zwei Sektgläser aus dem Schrank und stellte sie auf den Couchtisch, während Martin sich noch erschrocken die Wange rieb. Dann holte Daniela den Sekt aus der Küche und reichte ihn Martin: „Magst du sie mal aufmachen, ich habe immer Angst vor dem Plop!“ Sie lächelte etwas verlegen, als Martin ihr die Flasche abnahm und begann die Hülle über dem Korken zu entfernen.
Fast geräuschlos schaffte Martin es, den Korken zu öffnen und schenkte ihnen dann die Gläser voll.
Daniela hatte sich auf das Sofa gesetzt und ihn dabei beobachtet, wie er den Sekt einschenkte.
Daniela
71 38-58 Minuten 1 Kommentar
Daniela
Zugriffe gesamt: 8393
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.
Merci
schreibt sapita