Aber diese ebenmäßigen Erhebungen mit den kleinen, rosigen Knospen, die ihm so einladend entgegenleuchteten, waren ihm noch nie aufgefallen. Er ließ seinen Blick zu ihrem schlanken Hals gleiten, wo er unter ihrer hellen Haut das Blut pulsieren sah.
„Sie sind so schön!“, flüsterte er.
Daniela blickte auf und sah ihn fragend an: „Seit wann sind wir wieder beim ‚Sie‘?“, fragte sie.
Martin fühlte sich ertappt: „Was meinst du?“
„Nun, du hast eben gesagt, sie sind so schön, aber wir nennen uns hier doch alle beim Vornamen!“
Bedächtig schüttelte Martin den Kopf, es war ihm jetzt doch etwas peinlich, aber nun musste es raus: „Ich meinte deine Brüste, mir sind sie noch nie so bewusst aufgefallen, besonders jetzt mit der weißen Bluse.“ Er wandte den Kopf zur Seite: „Entschuldige, das gehört hier jetzt nicht her, nachdem was du gerade durchgemacht hast.“
Daniela musste lächeln. „Danke, dass du das sagst!“
Beide hatten nicht bemerkt, dass Lisa in der Tür stand und seine letzten Worte mitbekommen hatte. Sie hockte sich jetzt zu den beiden und meinte an Daniela gewandt: „Du solltest von dir mal ästhetische Aktfotos machen lassen, denn du hast wirklich schöne Brüste und Martin ist perfekt darin, dich ins rechte Licht zu rücken.“
Ohne eine Reaktion abzuwarten, fuhr sie fort: „Übrigens: Miranda ist von dem König auch schon unsittlich berührt worden, sie ist auch bereit, als Zeugin auszusagen. Wir sollten die Polizei rufen und Anzeige erstatten und auch die anderen Mädels befragen.
Zwanzig Minuten später war die Kripo da und nahm die Anzeige auf und in den nächsten Tagen gab von anderen Models immer mehr Hinweise auf Übergriffe von Herrn König. Iris war von ihm sogar vergewaltigt worden. Alle hatten bisher geschwiegen, weil er als Auftraggeber viel Geld im Studio gelassen hatte.
Daniela
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Daniela
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Merci
schreibt sapita